Frei#  Die einflussreiche US-amerikanische Gesundheitsbehörde USPSTF hat neue Empfehlungen zum Suizid-Screening veröffentlicht (1).

Nach Analyse der vorhandenen Datenlage kommt USPSTF zu der folgenden Schlussfolgerung: Es gibt derzeit wenig Evidenz, dass primäre hausärztliche Interventionen das Suizidrisiko bei Jugendlichen, Erwachsenen und älteren Menschen reduziert. Also keine Empfehlung für ein generelles Suizid-Screening im hausärztlichen Setting, da Vorteile und Nachteile einer solchen Intervention derzeit nicht belegt seien.

Die Leitlinie ist im Internet als Volltext in englischer Sprache zugänglich.

1-LeFevre et al: Screening for Suicide Risk in Adolescents, Adults, and Older Adults in Primary Care: U.S. Preventive Services Task Force Recommendation StatementScreening for Suicide Risk in Adolescents and Adults in Primary Care. Ann Intern Med. 2014;160(10):719-726. doi:10.7326/M14-0589

 

 

 

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