Die US-Gesundheitsbehörde USPSTF (U.S. Preventive Services Task Force) hatte 2003 von einem generellen Diabetes-Screening abgeraten, und lediglich eine vorsorgliche Blutzuckerbestimmung, nur bei symptomatischen Patienten und solchen, mit erhöhtem Blutdruck- und erhöhten Lipid-Werten empfohlen (2). Jetzt hat die USPSTF diese Leitlinie zum Diabetes-Screening aktualisiert. Wichtige Punkte dabei sind:

-Die USPSTF empfiehlt Screening für pathologische Blutzucker-Werte und Diabetes-Typ-II weiterhin nur bei Menschen mit erhöhtem Diabetes-Risiko.

-Erhöhte Risikofaktoren für Diabetes werden wie folgt definiert: Alter > 45 Jahre; Übergewicht bis Adipositas; Verwandte ersten Grades mit Diabetes.

-Screening-Methoden: Messung von HbA1c, oder Nüchtern-Blutzucker oder auch oraler Glukose-Toleranztest.

-USPSTF empfiehlt Therapie der gestörten Glukosetoleranz bzw. erhöhter Nüchtern-Blutzucker-Werte an erster Stelle durch Änderung des Lebensstils: Gesundes Essen und körperliche Bewegung.

1-USPSTF :Abnormal Glucose and Type 2 Diabetes Mellitus in Adults: Screening, 3. November 2014

2-USPSTF - Diabetes-Screening: Generelle Diabetes-Früherkennung bei Erwachsenen in der Diskussion, 2003

 

 

 

 

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