Das akute Koronarsyndrom ist ein Leitsymptom für den Herzinfarkt. Dieser kommt in Deutschland jährlich mit circa 300 Infarkten pro 100.000 Einwohner vor. Um die Schäden möglichst gering zu halten und eine schnelle Therapie zu ermöglichen kommt im Notfall das EKG-Gerät zum Einsatz. Einen persistierenden ST-Streckenhebungsinfarkt mit Troponin-Anstieg definiert man als STEMI, der für einen Herzinfarkt spricht. Falls es im EKG keine typischen Infarktzeichen gibt, liegt ein Nicht-ST-Streckenhebungsinfarkt, NSTEMI, vor. Ob es sich tatsächlich um einen frischen Herzinfarkt handelt, kann dabei meist nicht unmittelbar bestimmt werden. In diesem Fall gestaltet sich eine angemessene Therapieplanung in Abwägung möglicher Komplikationen schwierig.

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