Die Koloskopie ist eine der verlässlichsten Methoden für die Erkennung von kolorektalen Neoplasien. Jedoch werden einige neoplastische Läsionen durch peristaltische Bewegungen während der Untersuchung verdeckt. Daher werden intravenös oder intramuskulär Spasmolytika verabreicht, welche unter Umständen nicht erwünschte Arzneimittelwirkungen hervorrufen können. Ziel der Wissenschaftler war die Effektivität von einem L-Menthol-Spray zu untersuchen, welches antiperistaltisch wirkt und somit die Detektion von Adenomen verbessern könnte.

Frei#  Obwohl eine eine therapeutische Proktokolektomie mit ileoanaler Pouch-Anastomose (IPAA) das Risiko einer kolorektalen Neoplasie bei Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen (Colitis Ulcerosa, Morbus Crohn) wesentlich reduziert, können nachfolgend Pouch-Neoplasien auftreten. Es gibt nur wenige Daten zu den Risikofaktoren und zur Inzidenz der Pouch-Neoplasie, und keinen Konsens zur Notwendigkeit einer Überwachung des Pouches. In einer aktuellen Studie (1) untersuchen die Autoren die kumulative Inzidenz der Pouch-Neoplasie bei Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen, und die möglichen Risikofaktoren für die Entstehung einer Pouch-Neoplasie.

Frei#  Eine prospektive Kohortenstudie (1): Kann das validierte Schlafapnoe-Punktwerte-System STOP-BANG (2) kardiovaskuläre Komplikationen bzw. Notwendigkeit einer Notfall-Beatmung beim Gebrauch von einer Propofol-Sedation für eine Routine ÖGD oder Koloskopie vorhersagen?

Frei#   Neue endoskopische Technologien könnten optische Diagnose und Resektion von Darmpolypen während der Koloskopie ohne histopathologische Tests ermöglichen.

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