Eine aktuelle Studie (1) untersuchte, über welchen Zeitraum das Kolorektalkrebsscreening mit flexibler Sigmoidoskopie durchgeführt werden muss, damit Patienten davon profitieren.

Das tatsächliche Risiko für Magenulkus-Blutung unter Glukokortikoid-Therapie wird derzeit kontrovers diskutiert. Eine Studie aus Taiwan ging dieser Frage nach (1).

Clostridium difficile-Infektionen (CDI) ist bekanntlich ein weltweit zunehmendes Problem, insbesondere bei multimorbiden älteren Patienten nach einer Antibiotika-Therapie. Dabei ist Clostridium difficile ribotype 027 (CD027) bei älteren Patienten mit einer erhöhten Mortalitäts-Rate assoziiert. Zur Therapie von CDI-Rezidiven hat sich neben der medikamentösen Therapie inzwischen die fäkale (Stuhl) Transplantation als wirksam erwiesen und inzwischen etabliert (2). Eine aktuelle Studie (1) überprüfte, ob eine orale Fäkale Transplantation per Magensonde bei CDI-Rezidiven während oder nach Abschluss der Antibiotika-Therapie (meist Metronidazol oder Vancomycin) wirksamer ist.

In Deutschland ist eher GERD (gastroesophageal reflux disease, im Volksmund "Sodbrennen") bekannt. Eine Unterform von GERD ist SERD (Supraesophageal reflux disease). Bei SERD kann das supraösophageale Zurückfliessen des sauren Mageninhaltes Husten, Asthma oder Rachenbeschwerden wie Nasopharyngitis oder auch einfach Schlafstörungen auslösen. Effektive Therapie-Strategien zur SERD-Therapie sind bisher nicht definiert. Eine aktuelle US-Studie ging dieser Frage nach.

Studie in "Clinical Gastroenterology and Hepatology": Kann die langzeitige Einnahme von Antibiotika und Protonenpumpenhemmern Infektionen bei Leberzirrhose-Patienten begünstigen?

Funktionelle Dyspepsie (Reizmagen) ist bekanntlich mit Angststörungen assoziiert. Bisher ist jedoch nicht bekannt, welche zuerst kommt, und andere auslöst. Eine aktuelle Studie (1) aus Schweden untersuchte, ob Angststörungen und Depression den Reizmagen- und Sodbrennen-Symptomen vorausgehen.

 Helicobacter pylori-Infektion und Low-Dose-ASS sind bekanntlich mit gastroduodenaler Ulkuskrankheit assoziiert. Eine aktuelle Studie (1) in "American Journal of Gastroenterology" untersuchte die Interaktion zwischen H. pylori-Infektion und NSAID- oder Low-Dose-ASS-Einnahme, ob das gleichzeitige Vorkommen dieser beiden Faktoren das Blutungsrisiko bei Ulkuskrankheit steigert.

Einzelne Gastroenterologie-Zentren berichten, dass bei 4 % bis 25% der Fälle während der Gastroskopie Magenkrebs übersehen, also nicht diagnostiziert wird. Eine aktuelle Studie aus England untersuchte nach Faktoren, die zu falsch-negativ-Ergebnissen führen können (1).

Frei#  Saccharomyces boulardii ist eine Hefe-Art, die eingenommen wird, um das Wachstum der krankheitserregende Bakterien im Darmtrakt zu verhindern und somit das Darmflora im Gleichgewicht zu halten. Saccharomyces boulardii wird als Probiotika bei Durchfall während der Antibiotika-Therapie eingesetzt. Eine aktuelle Übersicht mit Meta-Analyse (1) untersuchte, ob die zusätzliche Saccharomyces boulardii zur der Standard-Tripletherapie die Eradikation von H. Pylori im Magen bessert.

Der Magenballon aus Silikon oder Kunststoff, welcher meist endoskopisch in den Magen eingebracht, wird, gilt als wenig-invasive Methode zur Gewichtsabnahme bei adipösen Patienten (BMI > 27). Eine Übersicht in „Gastrointestinal Endoscopy" überprüfte die Nutzen und Risiken von „Orbera balloon", welcher per Magenspiegelung in den Magen eingesetzt und mit Kochsalz-Lösung gefüllt, und nach 6 Monaten wieder entfernt wird. Die Autoren analysierten die Ergebnisse von Studien zum Thema:

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