FIT (Fäkaler-Immunchemie-Test) ist ein immunchemischer Nachweistest auf okkultes Blut im Stuhl (auch iFOBT genannt). Dabei wird eine quantitative Messung des Hämoglobins in der Stuhlprobe mit Hilfe von Antikörper durchgeführt. FIT gilt bei der Darmkrebsfrüherkennung insgesamt sensitiver als der konventioneller Stuhltest auf okkultes Blut (Guajak-FOBT). Bisher fehlen jedoch Daten, ob FIT zur Darmkrebsfrüherkennung die Darmkrebs-Mortalität reduziert. Eine aktuelle Beobachtungssttudie (1) in „Gut" ging dieser Frage nach (1).

Rezidive der Clostridium-Difficile-Infektionen (CDI) sind ein weltweites Problem. Eine aktuelle Studie in "JAMA" untersuchte, ob die orale Gabe der Sporen der nicht toxischen C.-difficile-Stämme M3 ((NTCD-M3), die zwar den Darm kolonisieren aber kein Clostridium-Toxin bilden, das Risiko der CDI-Rezidive reduzieren kann.

Hintergrund und Studienziele: Im Vergleich zur Luftinsufflation haben sich Wasser- und Kohlenstoffdioxid (CO?)-Insufflation bei Koloskopien als angenehmer erwiesen; es fehlt allerdings an Studien, die die beiden Methoden direkt vergleichen. In vorliegender Studie sollten Wasser- und CO?-Insufflation unter Berücksichtigung von Schmerzen bei einer Koloskopie, die primär ohne Sedierung durchgeführt wurde, direkt miteinander verglichen werden.

 Frei#  Internationale multidisziplinäre Fachgesellschaften haben unter der Leitung von „American Society for Gastrointestinal Endoscopy" neue Konsensus-Empfehlungen zu Überwachung und Management der Dysplasien bei entzündlichen Darmkrankheiten (Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa) veröffentlicht (1).

Die gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) kommt heutzutage häufig vor. Hierbei fließt Magensäure aufgrund eines inkomplett schließenden Speiseröhrenschließmuskels vom Magen in die Speiseröhre zurück und kann dadurch zu Entzündungen und im schlimmsten Fall zu bösartigen Entartungen führen.

Frei#  Diarrhoe-betontes Reizdarmsyndrom (RDS): Eine randomisierte, placebokontrollierte Multicenterstudie mit Parallelgruppen in "Gut".

Platzierung von Magensonden am Krankenbett: Drei Verfahren im Vergleich Ernährungssonden, die über die Nase in den Magen eingeführt werden, werden bei Patienten im Krankenhaus häufig benötigt, um einer Mangelernährung vorzubeugen, bzw. diese zu behandeln. Jedoch gibt es wenig Daten über das optimale Vorgehen hierbei.

Die gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) ist eine, in den westlichen Industrieländern, weit verbreitete Krankheit. Sie betrifft ungefähr 20 % der Bevölkerung. Am häufigsten kommt es durch einen insuffizienten unteren Ösophagussphinkter zum Rückfluss von Mageninhalt in den Ösophagus. Oft sind ein Sodbrennen, insbesondere nach einer Mahlzeit beziehungsweise im Liegen, ein retrosternales Druckgefühl, ein Luftaufstoßen oder Schluckbeschwerden zu beobachten. Durch den Mageninhalt wird die Ösophagusschleimhaut geschädigt und es kommt zum pathologischen Umbau des betroffenen Abschnitts. Dieser sogenannte Barrett-Ösophagus ist eine fakultative Präkanzerose. Zur Behandlung des Ösophagus eignet sich die medikamentöse und chirurgische Therapie. Medikamentös werden meist Protonenpumpeninhibitor (PPI) gegeben, wodurch die schädliche Magensäure reduziert wird und zu 90 % eine schnelle Heilung erreicht werden kann. Chirurgisch wird im Rahmen der transoralen ösophagogastrale Fundoplikatio (TÖF) eine Manschette um den Ösophagus gelegt und so die Funktion des unteren Ösophagussphinkters unterstützt.

Eine Besiedlung des Magen-Darm-Traktes mit Helicobacter pylori ist heutzutage keine Seltenheit. Die Behandlung dieses Bakteriums darf jedoch nicht vernachlässigt werden, da eine Besiedlung mit Helicobacter pylori neben Magenschleimhautentzündungen und Magengeschwüren auch einen Risikofaktor für die Entstehung eines Magenkarzinoms darstellt.

Das kolorektale Karzinom ist mit einer deutschlandweiten Inzidenz von über 40/100.000 jährlich eine häufige Krankheit. Unter den krebsbedingten Todesursachen in Deutschland liegt das kolorektale Karzinom für Frauen und Männer je auf dem zweiten Platz. Zu 90 % findet sich ein kolorektales Karzinom bei über 50 -jährigen Personen. Risikofaktoren sind neben genetischen Faktoren und Risikoerkrankungen, wie Colitits ulcerosa, bestimmte Ernährungsweisen (ballaststoffarm, fett- und fleischreich) und Lebensstilfaktoren (Zigarettenrauch, Alkoholkonsum). Zur Früherkennung des Karzinoms wird eine Koloskopie mit digital-rektaler Untersuchung oder ein fäkaler Okkultblut-Test durchgeführt. Obwohl die Koloskopie der Gold-Standard für die Früherkennung von kolorektalen Krebs ist, entkommt eine signifikante Anzahl an Adenomen (Polypen) noch immer der Standard-Koloskopie. Der Grund hierfür ist, dass die Adenome in Kolonfalten und -flexuren versteckt sind. Durch eine neuartige Technik in der Koloskopie versucht man diese Herausforderung besser zu meistern um mehr Adenome aufspüren zu können.

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