Clostridium difficile-Infektionen (CDI) ist bekanntlich ein weltweit zunehmendes Problem, insbesondere bei multimorbiden älteren Patienten nach einer Antibiotika-Therapie. Dabei ist Clostridium difficile ribotype 027 (CD027) bei älteren Patienten mit einer erhöhten Mortalitäts-Rate assoziiert. Zur Therapie von CDI-Rezidiven hat sich neben der medikamentösen Therapie inzwischen die fäkale (Stuhl) Transplantation als wirksam erwiesen und inzwischen etabliert (2). Eine aktuelle Studie (1) überprüfte, ob eine orale Fäkale Transplantation per Magensonde bei CDI-Rezidiven während oder nach Abschluss der Antibiotika-Therapie (meist Metronidazol oder Vancomycin) wirksamer ist.

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