Eine aktuelle Studie in "Circulation" untersuchte die Assoziation zwischen Pausen für alle mögliche Gründe, während der Reanimation und Überleben bei Patienten mit Herzstillstand wegen Ventrikeltachykardie /Ventrikelflimmern.

Troponin-T ist ein Enzym der Herzmuskelzellen, Ergebnisse der kardialen Troponin-T-Tests werden zur Diagnostik bei Patienten mit akutem Koronarsydrom eingesetzt, um die Patienten zu identifizieren, die von einer Notfall-Revaskularisation (PCI, Bypass) profitieren würden. Eine aktuelle Studie in "NEJM" überprüfte, ob die Troponin-T-Test-Ergebnisse auch bei stabilen KHK-Patienten mit Diabetes verwendet werden könnten, um die Patienten herauszufiltern, die grundsätzlich ein erhöhtes Herzinfarkt-Risiko haben und von einer koronaren Revaskularisation ebenfalls profitieren würden (1). Anders gesagt, ob Troponin-Test auch bei stabilen koronare-Herzkrankheit (KHK)-Patienten mit Diabetes als Prädiktor für akute kardiovaskuläre Ereignisse sich eignet.

In den letzten Jahren gab es grosse Bemühungen das Überleben beim ambulanten Herzstillstand außerhalb des Krankenhauses zu verbessern. Automatische externe Defibrillatoren (AED) wurden in öffentlichen Plätzen wie Flughäfen vermehrt installiert, damit auch die Laien ("Bystander") im Notfall diese bedienen können. Zum anderen wurden die Richtlinien für Reanimation ("Hands-Only"; nur Brustdrücken ohne Atemspende) durch Laien vereinfacht (3). Zwei Studien in JAMA (1,2) untersuchten die Effekte dieser Maßnahmen aufs Überleben beim Out-of-Hospital-Herzstillstand.

Randomisierte Studie in „NEJM" über den Stellenwert der Paclitaxel beschichteten perkutanen Ballon-Angioplastie (PTA) bei PAVK (1).

Frei#  American Heart Association (AHA) hat neue Empfehlungen über kongenitale Herzkrankheiten bei älteren Menschen (Alter > 40 J) publiziert.

Bisher wird davon ausgegangen, dass die Morbidität und Mortalität der Herzinsuffienz-Patienten häufiger durch kardiovaskuläre Ursachen bedingt wird. Eine US-Studie untersuchte das Prävalenz von klinisch bedeutsamen Begleitkrankheiten und deren Einfluss auf das körperliche und kognitive Outcome bei Herzinsuffienz-Patienten.

Aktuelle Studie in "NEJM" über die Langzeit-Effekte der Kombination von Ezetimib und Simvastatin bei Patienten, die ein akutes Koronarsydrom erlitten hatten.

Bei Patienten mit ischämischem Schlaganfall sind Plaques, insbesondere am Aortenbogen, mit einem stark erhöhten Rezidivrisiko für weitere Schlaganfälle assoziiert. Bei diesen Patienten wird gewöhnlich nach Embolie-Quellen gesucht. Zum Ausschluss kardialer Embolie-Ursachen kann Transösophageale Echokardiographie (TEE) und auch kardiale CT eingesetzt werden. Eine aktuelle Studie in "Radiology" verglich beide Verfahren für diese Fragestellung (1).

Patienten mit retrosternalen Schmerzen werden aufgrund des Risikos für kardiovaskuläre Krankheiten (z.B. Herzinfarkt) selbst dann stationär zur Überwachung aufgenommen, wenn vorher in der Notaufnahme kein Hinweis für ein akutes Geschehen festgestellt wurde. Bei diesen Patienten wurde bisher das Kurrzeit-Risiko für kardiovaskuläre Komplikationen (z.B. Herzinfarkt, Arrhythmien, Herz- oder Atemstillstand, oder Tod ) noch nicht eruiert. Dieser Frage ging eine aktuelle Studie in "JAMA Internal Medicine" nach.

Thorax-/Lungen-Sonographie ersetzt z.B. bei Pneumonie-Diagnostik immer häufiger die bisher übliche Röntgen-Thorax. Eine aktuelle Studie in "Chest" untersuchte die diagnostische Aussagekraft der Lungensonographie bei akut dekompensierten Herzinsuffienz verglichen mit Rö-Thorax (1).

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