Die periphere arterielle Verschlusskrankheit ist eine weltweit verbreitete Erkrankung, die auf Arteriosklerose zurück zu führen ist. Betroffene haben Schmerzen beim Gehen und müssen oftmals Stehen bleiben, weshalb diese Erkrankung auch Schaufensterkrankheit genannt wird. Bei schweren Verlaufsformen mit ischämischen Schmerzen in Ruhe oder beim Kurzstrecke-Gehen, sowie bei nicht heilenden Wunden oder Geschwüren, ist die einzige Therapie eine operative Revaskularisation. Hierbei wird die Verengung im Blutgefäß entweder aufgedehnt und ein erneuter Verschluss mittels eines Stents/einer Gefäßprothese verhindert oder es wird ein Bypass angelegt. Die Revaskularisation der unteren Extremität bei Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit hat oftmals als Ziel, die Gehfähigkeit und somit einen Schlüsselaspekt funktionaler Unabhängigkeit der Patienten zu erhalten. Zur funktionalen Unabhängigkeit zählen beispielsweise Aspekte wie Selbstversorgung, Fortbewegung, Kontinenz und Transfer. Die Outcomes nach chirurgischer Intervention bei Patienten mit hochgradiger funktionaler Abhängigkeit sind wenig erforscht.

Eine aktuelle Studie (1) in "Journal of American College of Cardiology" untersuchte, ob die verpflichtende Veröffentlichung der Outcome-Daten von Patienten (z.B. Mortalität) mit akutem Myokardinfarkt und durchgeführter perkutaner Coronarintervention (PCI) die Bereitschaft der Kliniken zur Durchführung von PCIs bei schwerkranken Patienten (z.B. alte Patienten, Patienten mit Herzstillstand oder beginnendem kardiogenem Schock) senkt.

Hintergrundinformation: Der Thrombin-Rezeptor-Antagonist und Thrombozytenaggregationshemmer) Vorapaxar verringert bei Patienten mit vorausgegangenem Myokardinfakt (MI) die Inzidenz von kardiovaskulärem Tod (CVD), Reinfarkt und Schlaganfall, steigert allerdings das Risiko schwerer Blutungskomplikationen. Patienten mit Diabetes mellitus haben auch unter Standardtherapie ein hohes Risiko für rezidivierende thrombotische Ereignisse und könnten deshalb besonders von einer antithrombotischen Therapie profitieren. Die randomisierte, placebokontrollierte Doppelblindstudie TRA 2°P-TIMI 50 testete Vorapaxar bei stabilen Postherzinfarkt-Patienten.

Drei aktuelle Studien zur Wirksamkeit der therapeutischen Hypothermie nach Herzstillstand und Reanimation bei Erwachsenen (1,2) und Kindern (4).

Ob Patienten mehr als ein Jahr nach einem Herzinfarkt von einer langfristigen dualen Thrombozytenaggregationshemmung profitieren, ist unklar. Die Studie untersucht deshalb die Wirksamkeit und Sicherheit von Ticagrelor nach vorausgegangenem Myokardinfarkt. Der P2Y12-Rezeptorantagonist und Plättchenhemmer Ticagrelor ist bisher nur bekannt für seine Wirksamkeit nach akutem Koronarsyndrom.

Zwei Studien zur Triage der Patienten mit V.a. akuten Herzinfarkt und unauffälligem EKG mit Hilfe eines 1- oder 2-Stunden-Algorithmus auf der Grundlage der Ergebnisse des hochsensitiven Troponin-T-Tests (1,3).

Distale Embolien durch fragmentierte Thrombi während der perkutanen Koronarintervention (PCI) wird als eine wichtige Einschränkung für die Revaskulasierung mit der PCI angesehen. Möglicherweise könnte eine manuelle Thrombektomie den distalen embolischen Verschluss reduzieren und somit die mikrovaskuläre Perfusion verbessern.

30-50% der Patienten, die sich einer Mitralklappenoperation unterziehen, haben Vorhofflimmern. Diese Herzrhythmusstörung bringt ein geringeres Überleben, sowie ein erhöhtes Risiko für Schlaganfälle mit sich. Die Ablation bei Vorhofflimmern ist ein weit verbreitetes Verfahren, jedoch gibt es wenig Evidenz bezüglich der Sicherheit und Effektivität dieser Methode.

Outcome beim Vergleich anatomischer vs. funktioneller Diagnostik bei koronarer Herzerkrankung Viele Patienten durchlaufen beim Verdacht auf eine koronare Herzerkrankung (KHK) eine Reihe von diagnostischen Verfahren, obgleich es nur eine limitierte Anzahl randomisierter Studien als Orientierung in der Diagnostik gibt.

Digoxin ist ein häufig benutztes Medikament zur Frequenzkontrolle bei Patienten mit Vorhofflimmern, obwohl es wenig randomisierte Studiendaten dazu gibt. Eine aktuelle Studie in „Lancet" untersuchte den Einsatz und die Outcome von Digoxin bei Patienten mit Vorhofflimmern anhand einer retrospektiven Analyse der ROCKET AF Studie (2). Bei dieser Studie wurden Rivaroxaban und Warfarin hinsichtlich der Schlaganfall Prophylaxe miteinander verglichen.

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