Bei einer Stenose der Aortenklappe ist durch einen Herzklappenfehler die Ausflussbahn der linken Herzkammer verengt. Neben der Klassizierung nach Schweregrad der Stenose (leicht mit einer Klappenöffnungsfläche > 2 cm2; mittel zwischen zwischen 1,1 und 2 cm2 ; schwer <0,75 cm2). Des Weiteren gibt es die Unterscheidung nach Low-Gradient/High-Gradient und Low-Flow/High-Flow Aortenstenose. Die Low-Gradient (LG) und Low-Flow (LF) Aortenklappenverengung mit erhaltener Auswurffraktion (EF) aus der linken Herzkammer, zählt im Gegensatz zu High-Flow-Aortenstenose zu den fortgeschritteneren Formen der Aortenstenosen.

Effekte der Blutdrucksenkung bei Menschen mit Hypertonie Grad-I (140 bis 159/90 syst./ diastol. bis 99 mm Hg) sind noch unklar. Bisher ist ein schützender Effekt bei Hypertonie Grad-I (syst. > 160mmHg / diastol. > 100mmHg) nachgewiesen. Eine aktuelle Meta-Analyse aus Schweden untersuchte, wie weit eine medikamentöse Blutdrucksenkung mit Antihypertensiva bei Menschen mit Hypertonie Grad-I kardiovaskuläre Ereignisse reduziert (1). Die Meta-Analyse wurde in "Annals of Internal Medicine" publiziert.

Vorhofflimmern ist eine häufige Ursache für Hirninfarkte. Der Zusammenhang zwischen Vorhofflimmern (atrial fibrillation; AF) und stummen Hirninfarkten (silent cerebral infarctions; SCI) wurde bisher jedoch noch nicht ausreichend erforscht.

Mit 20 % ist die koronare Herzkrankheit (KHK) die häufigste Todesursache in Deutschland. Arteriosklerotische Prozesse sorgen hierbei für eine zunehmende Verkalkung der Koronararterien und ab einem bestimmten Grad auch für eine Obstruktion. Diese Verengung ist für die Prognose entscheidend, doch ist bisher wenig über unerwünschte kardiovaskuläre Ereignisse bei Patienten mit einer nicht-obstruktiver KHK bekannt. Die kardiovaskulären Ereignisse manifestieren sich bei der KHK erstmals zu 50 % im akuten Koronarsyndrom, zu 40 % als Angina pectoris und zu 10 % als plötzlicher Herztod. US-amerikanische Forscher verglichen deshalb in einer Studie das Vorkommen von Herzinfarkten und Mortalität zwischen Patienten mit nicht-obstruktiver, obstruktiver und nicht apparenter KHK in einer nationalen Studie.

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