Frei#  Nitrate gelangen über Natur- und Kunstdünger zum Grundwasser und dann ins Trinkwasser; Überschreitung bestimmter Grenzwerte im Trinkwasser werden für die Gesundheit kritisch angesehen. Anders bei Gemüse wie Rote Beete, Spinat oder Kohl, die über eine natürliche Weise Nitrate von der Erde aufnehmen.

Diätetische Nitrate werden nach Verdauung im Körper in Nitritoxid verwandelt, welche vasodilatorische (gefässerweiternde) Eigenschaften besitzt. Eine aktuelle Studie in "Hypertension" untersuchte ob Rote-Beete-Saft Blutdruck bei Hypertonikern senken kann (1).

In die Studie aus England waren 64 Patienten mit Hypertonie involviert. Patienten bekamen entweder 250ml Rote-Beete-Saft oder vom Nitrat-befreiten Rote-Beete-Saft täglich.

Die Ergebnisse zeigten, dass der Konsum der diätetische Nitrate im Rote-Beete-Saft den mittleren systolischen Blutdruck um 7.7mmHg und diastolischen Blutdruck um 2.4mmHg signifikant gesenkt hat.

Fazit: Die diätetische Nitrate im Gemüse könnten eine alternative und gesunde Methode zur Blutdruck-Kontrolle bei Hypertonie sein, sie könnten auch zusätzlich zur laufenden Hypertonie-Behandlung eingenommen werden, um Medikamente einzusparen.

Anmerkung: Warum nicht, zumal Rote-Beete-Saft in Deutschland auch als Bio überall erhältich ist, und gar nicht so schlecht schmeckt. Es ist anzunehmen, dass es auch Säfte weiterer Wintergemüsse mit Nitraten verzehrt werden können, wie z.B. Weisskohlsaft, der jedoch relativ sauer schmeckt.

1- Kapil et al. Dietary nitrate provides sustained blood pressure lowering in hypertensive patients: A randomized, phase 2, double-blind, placebo-controlled study. Hypertension. 2015 Feb;65(2):320-7

 

 

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