Eine Spinalkanalstenose ist eine Einengung des Wirbelkanals durch den das Rückenmark verläuft. Hierdurch kann es zu Schmerzen und Sensibilitätsstörungen aufgrund von eingeklemmten Nerven kommen. Auch in Deutschland werden immer häufiger Patienten an lumbaler Spinalkanalstenose operiert und die konvervative Therapie-Massnahmen wie Physiotherapie geraten in Hintergrund. Die Entscheidungsfindung des Hausarztes bei einem Patienten mit symptomatischer lumbaler Spinalkanalstenose (LSS) stellt jedoch eine große Herausforderung dar, nicht zuletzt weil die Datenlage für den Vergleich der operativen mit der konservativen Behandlung noch unzureichend ist. Eine aktuelle Studie in "Annals of Internal Medicine" verglich nun die operative Behandlung mit der physiotherapeutischen Therapie bei LSS und erörterten auch geschlechtsspezifische Unterschiede (1).

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