Der Morbus Crohn gehört zu den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Meist tritt er erstmals zwischen dem 15. und 35 Lebensjahr auf; seine Inzidenz in Deutschland beträgt 5/100.000 im Jahr. Seine Ursache konnte noch nicht genau geklärt werden, doch spielen sowohl Umwelteinflüssen (Rauchen), als auch genetische Faktoren eine Rolle, die das Erkrankungsrisiko erhöhen. So haben Geschwister eines Patienten mit Morbus Crohn ein im Vergleich zur Normalbevölkerung 30 -fach erhöhtes Risiko. Obwohl der gesamte Verdauungstrakt befallen sein kann, ist mehrheitlich, zu 45 %, das terminale Ileum oder Kolon betroffen.

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