In den letzten Jahren sind mehrere Studien erschienen, diese zeigten, dass Statine bei Prostatakrebs die Prognose verbessern können (2). Diese Wirkung entsteht möglicherweise durch die Hemmung der Cholesterin-Bildung, welche bei der Neubildung von Zellmembranen, eine wichtige spielt. Bekanntlich ist bei Krebserkrankungen, die Zellbildung gesteigert. Des Weiteren gibt es Hinweise, dass Statine die Bildung der Testosteron-Vorstufe DHEAS hemmen. Eine aktuelle Studie (1) in „JAMA Oncology" überprüfte, ob die Statine das Outcome auch bei Patienten mit metastasiertem Prostatakarzinom, bei denen eine Androgenentzugstherapie (ADT: Androgendeprivationstherapie) gestartet wurde, ebenfalls günstig beinflussen.

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