Frei#  Vedolizumab ist ein monoklonaler Antikörper aus der Medikamentenklasse der Integrin-Antagonisten, und hemmt wie Natalizumab die Leukozyten-Wanderung. Bekanntlich kann unter Natalizumab zu schweren ZNS-Infektionen kommen. Bisher hatten frühere Studien (2) die Wirksamkeit von Vedolizumab bei C. Ulcerosa und M. Crohn gezeigt. Eine aktuelle Studie in "Gut" untersuchte daher die Sicherheit von Vedolizumab bei U. Colitis und M. Crohn.

Endoskopische Resektion (ER) wird auch bei Magenkrebs im Frühstadium immer häufiger angewendet. Bisher gibt es jedoch wenige Vergleichsdaten über den Langzeit-Outcome unter endoskopischer Resektion und offener Magen-OP. Eine aktuelle Studie in "American Journal of Gastroenterology" ging dieser Frage nach (1).

Chromoendoskopie ist eine endoskopische Zusatzmethode, bei der verdächtige Areale mit Spezialfarbstoffen zur Besserung Darstellung der Gewebe verwendet werden (2). Dabei können gezielt Biopsien entnommen werden.

Mehrere Studien haben in den letzten Jahren gezeigt, dass eine fäkale (Stuhl) Transplantation zur Eradikation von rekurrierender Clostrium-difficile-Infektion (CDI) wirksam und sicher ist. Bisher hatten die Patienten die Fäkalien (Stuhl) meist von meist Familienmitgliedern erhalten.

Patienten mit chronisch-entzündlicher Darmerkrankung (CED: M. Crohn/ C. Ulcerosa) wird oft eine ballaststoffarme Diät empfohlen, vor allem dann, wenn entzündliche Darmstenosen vorliegen. Eine aktuelle Studie untersuchte, ob ballaststoffarme Diät bei M. Crohn-Patienten grundsätzlich empfehlenswert ist, und ob ballaststoffreiche Diät akute Exazerbationen fördert.

Eine Übersichts-Studie untersuchte die Evidenzlage für die Wirksamkeit der in Leitlinien-empfohlenen Lifestyle-Veränderungen bei Sodbrennen (GERD).

Rechtsseitige Kolon-Durchblutungsstörung bei akuter Mesenterialischämie - Patienteneigenschaften und Outcome: Das Vorliegen einer Durchblutungsstörung oder Minderdurchblutung von Organen ist ein potenziell lebensbedrohlicher Zustand, der rasches Handeln erfordert.

Anmerkung: Eine Möglichkeit zur Entfernung von Adenomen oder Frühkarzinomen stellt die endoskopische Mukosaresektion (EMR) dar. Dafür geeignet sind vor allem sessile und flache Läsionen. Nach Unterspritzung des zu resizierenden Areals, zur Trennung von Submukosa und Muskularis, wird der Bereich durch eine Schlinge abgetragen.

Eine aktuelle Studie in "American Journal of Gastoenterology" untersuchte den Langzeit-Verlauf, von kleinen unresezierten Polypen (6-9mm), die in der CT-Koloskopie diagnostiziert wurden (1).

Obwohl die endoskopische Resektion eine etablierte Therapie für Tumoren des oberen gastrointestinalen Traktes (von Ösophagus, Magen bis Duodenum), die ihren Ursprung im Muskularis-Propria-Wandschicht haben, ist, wurden die bisherigen Daten über Sicherheit und Effektivität der endoskopischen Resektion von subepithelialen Tumoren (ERST) lediglich in kleinen Studien mit wenigen Fällen erhoben. Eine aktuelle große Studie aus China überprüfte von 2005 bis 2014 die Sicherheit und Outcome von ERST bei 726 Patienten mit 733 subepithelialen Tumoren aus dem oberen GI-Trakt. Die Ergebnisse:

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