Frei#  Die US-Gesundheitsbehörde „US Preventive Services Task Force" (USPSTF) hat eine neue Leitlinie zum Syphilis-Screening bei nicht-schwangeren Erwachsenen und Jugendlichen veröffentlicht.

Wenige neue Antibiotika in der Pipeline sowie die Zunahme der resistenten Erreger haben den Ruf zu neuen Antibiotika verstärkt. Von 2010 bis 2015 sind 8 neue Antibiotika von FDA in den USA zugelassen, darunter auch viele, die auch inzwischen in der EU zugelassen sind. Ein Übersichtsartikel in "Annals of Internal Medicine" evaluierte die Wirksamkeit, Innovationskraft und Kosten der neuen Zulassungen im Vergleich zu "alten" Antibiotika.

Zentralvenenkatheter (ZVK)-Anlage ist ein häufiger Eingriff bei schwerkranken Patienten. Nach ZVK-Anlage wird die Katheter-Lage routinemässig mit Rö-Thorax kontrolliert. Eine aktuelle Studie aus den USA untersuchte, ob eine Rö-Thorax-Kontrolle nach ultraschall-geführte ZVK-Anlage in Vena Jugularis Interna rechts notwendig ist (1).

Die Relation zwischen Kaffee-, Tee-Konsum und Nierenfunktion ist bisher unzureichend untersucht. Eine aktuelle Studie überprüfte die mögliche Assoziation zwischen Kaffee-, Tee-Konsum und glomeruläre Filtrationsrate (GFR).

Weltweit nimmt die Zahl der MRSA-Hautinfektionen zu. Staphylokokken und Streptokokken werden als häufigste Ursache der Wundinfektionen angesehen. Oft wird Clindamycin bei Wundinfektion verschrieben.

Bei Patienten mit Penicillinallergie werden oft die Betalaktam-Antibiotika (Penicilline, Cephalosporine) strikt vermieden, obwohl es bei vielen Patienten mit vermeintlicher Penicillinallergie häufig nicht sicher ist, ob sie tatsächlich eine Penicillin-Allergie haben.

Es wird angenommen, dass die Sepsis zu einer Immunsuppression führt und damit die Entstehung von sekundären Infektionen mit damit assoziierter Spät-Mortalität begünstigt. Eine aktuelle Studie in "JAMA" überprüfte diese Hypothese (1).

Frühe Diagnose und Therapie mit Antibiotika und Volumengabe sind bei Sepsis bekanntlich sehr wichtig.

Bei der initialen Assessment der Trauma-Patienten ist es nicht immer möglich anhand der Vitalzeichen (Blutdruck, Puls, Sauerstoffsättigung) lebensbedrohliche Blutungen zu diagnostizieren. Eine aktuelle US-Studie untersuchte, ob die zusätzliche Messung der Muskel-Sauerstoffsättigung (SMO2) zu den Vitalzeichen die schnelle Identifikation der Trauma-Patienten mit schweren Blutungen verbessern kann, um damit zu entscheiden, welche Patienten dringend Bluttransfusionen benötigen.

Aktuelle Studie (1): Indikation und Ergebnis von Blutkulturen bei Patienten im Krankenhaus.

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