Symptomatische Peripher-arterielle Krankheit (PAVK) ist ein Zeichen fortgeschrittener Arterioklerose, somit haben die PAVK-Patienten ein erhöhtes Risiko für weitere kardiovaskuläre Komplikationen wie Herzinfarkt. Frühere Studien hatten angedeutet, dass Clopidogrel-Monotherapie zur Reduktion der kardio-vaskulären Komplikaitonen bei PAVK effektiver als ASS ist. Eine aktuelle Studie in "NEJM" verglich jetzt Clopidogrel mit dem neuen potenten Antithrombotikum Ticagrelor.

Eine aktuelle Studie in "Circulation" untersuchte, ob kurze Episoden von Tachyarrhythmia absolute (TAA) das Schlaganfall-Risiko erhöht (1).

Studie in "Circulation" mit 53 Patienten mit Isoliertem Vorhofflimmern (1):

Aktuelle Studie in „Journal of the American College of Cardiology": Weltweit gibt es viele Todesfälle aufgrund der Herzrhythmusstörung „Torsades de Pointes" durch medikamentöse QT-Verlängerung. Bisher jedoch wurden eher einzelne Medikamente und nicht Medikament-Kombinationen untersucht, ob diese eine QT-Verlängerung verursachen können.

Eine aktuelle Studie in "Gastroenterology" untersuchte, ob regelmäßige Einnahme der Protonenpumpenhemmer (PPI) das Risiko für Marcumar-bedingte obere gastrointestinale (GI) Blutungen reduziert. Des Weiteren überprüften die Autoren das GI-Blutungsrisiko bei NSAIDs (wie Ibuprofen, ASS) und antithrombotischer Mittel (wie Clodigoprel) unter PPI-Therapie.

Aktuelle Studien zeigen, dass unnötige hohe Gaben von Sauerstoff in der Anästhesie perioperativ oder beim Herzinfarkt-Patienten mit normaler O2-Sättigung eher schadet als nutzt (2). Trotz des zunehmenden Zweifels an der Sauerstoffgabe als Routinemassnahme wird die Sauerstofftherapie weiter unkritisch durchgeführt, mit der Folge, dass schwerkranke Patienten in einen hyperoxämischen Zustand überführt werden. Eine aktuelle italienische Studie in „JAMA" verglich die Strategien High-Flow Sauerstoff-Gabe vs. konservative möglichst niedrig-dosierte Sauerstofftherapie auf der Intensivstation.

Aktuelle Studie in „Resuscitation": Fehlende ST-Hebung im EKG nach erfolgreicher Reanimation, Benefit durch perkutane Koronarintervention?

Studie in NEJM (1): Prävalenz von Lungenembolie bei Patienten, die wegen Synkope im Krankenhaus aufgenommen werden, ist noch unklar. Und Patienten mit Synkope werden nicht immer zur Diagnose oder Ausschluss von Lungenembolie untersucht.

Frei#  Die führenden US-Fachgesellschaften "American College of Cardiology" und "American Heart Association" haben ihre Leitlinie von 2011 über duale antithrombotische Therapie bei KHK-Patienten aktualisiert.

Die Leitlinien empfehlen einen systolischen Blutdruck > 140mmHg. Die optimalen Therapieziele für den systolischen Blutdruck (SBP) wird jedoch seit der SPRINT -Studie (2) kontrovers diskutiert, diese hatte gezeigt, dass eine intensive Senkung des systolischen Blutdruckwertes auf 120mmHg bei Risikopatienten die Mortalität reduziert. Wenn jedoch die SBP-Werte so stark gesenkt werden, würde dies ebenfalls sehr niedrige diastolische Blutdruckwerte als Folge haben, die wiederum die koronare Durchblutung drosseln könnte. Eine aktuelle Studie in "Journal of the American College of Cardiology" untersuchte den optimalen diastolischen Blutdruck (DBP), um kardiovaskuläre Schäden zu minimieren (1).

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