Es ist bekannt, dass eine bereits begonnene Statintherapie einen kardioprotektiven Effekt auch bei Patienten zeigt, die sich mit Herzbeschwerden einer Notfall-PCI unterziehen. Eine aktuelle Studie untersuchte, ob dies auch für Patienten mit STEMI-Herzinfarkt auch gilt (1).

Im März 2016 hatten wir die Ergebnisse der klinischen internationalen Studie TRAPID-AMI, in die von 2011 bis 2014 über 1.200 Patienten mit akuten Brustschmerzen involviert waren, vorgestellt (1). Inzwischen ist eine weitere Studie zu diesem Thema in "JAMA Cardiology" erschienen, in der noch niedrigere Werte des hochsensitiven Troponins verwendet wurde, um die Sensitivität des Troponin-Tests zu erhöhen. Die zweite Studie (2) stellen wir als Nachtrag nach der Vorstellung der TRAPID-AMI-Studie.

CHA2DS2-VASc und CHADS2-Score (2) werden zur Schlaganfall-Risikoabschätzung und Einleitung einer Antikogulation bei Vorhofflimmern eingesetzt. Bei CHA2DS2-VASc-Score besteht die Gefahr, dass zu viele Patienten und bei CHADS2-Score zu wenige prophylaktisch antikoaguliert werden. Daher werden nach weiteren Faktoren gesucht, die die Genauigkeit der beiden Scores weiter verbessern können.

Eine aktuelle Studie in "JACC" untersuchte die Inzidenz, Ursachen und Anzeichen von außerplanmäßigen Krankenhauswiederaufnahmen nach Transkatheter-Aorteklappenimplantation (TAVI). Echtzeit-Daten aus der Praxis ("Real-World all Comers Population") diesbezüglich sind bisher selten.

Eine häufige und schwierige Frage ist, ob und wann eine Antikoagulation bei Vorhofflimmern-Patienten wieder eingeführt werden soll, wenn diese unter der Antikoagulation (oft Marcumar, oder auch den neuen Antikoagulanzien) eine gastrointestinale (GI) Blutung erlitten haben. Eine aktuelle Studie in "BMJ" untersuchte die Vorteile und Risiken einer Antikoagulation-Wiedereinführung nach GI-Blutung bei diesen Patienten (1).

Bei einer Aortenklappenstenose führt die Einengung des Ausflusstraktes der linken Herzkammer zu einer Minderversorgung des großen Körperkreislaufes. Patienten klagen über Brustschmerz und Atemnot bei Belastung bis hin zur Ohnmacht.

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