Aktuelle JACC-Studie (1) über die Inzidenz, Risikofaktoren und klinische Folgen von Thrombose und Infektion nach Transkatheter-Aortenklappenimplantation.

Aktuelle Leitlinien empfehlen eine Brustkompressions-Rate zwischen 100-120 währender Reanimation. Eine aktuelle Studie in "Resuscitation" überprüfte, ob schnellere Brustkompressionen das Überleben verbessern könnten.

Im Juni 2016 hatten wir die TRAPID-AMI-Studie in "Annals of Emergency Medicine" vorgestellt, welche zeigte, dass ein akuter Herzinfarkt mit Hilfe von Elecsys Troponin T high-sensitive-Test (hs-cTnT) von Roche bei Patienten mit akuten Brustschmerzen innerhalb einer Stunde ausgeschlossen werden könnte, wenn der hs-cTnT-Spiegel initial unter 12ng/L lag, und innerhalb einer Stunde weniger als 3ng/L zunahm (1).

Die FRISC-II-Studie war die erste randomisierte Studie, die bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom und Nicht-ST-Hebung (NSTEMI) zeigte, dasss eine frühe invasive Therapie mit Revaskularisation (Stent, Koronar-Bypass) im Vergleich mit einer Nicht-invasiven Therapie das Überleben und den Outcome signifikant verbesserte. Eine aktuelle Studie in "Lancet" veröffentlichte jetzt die Langzeit-Ergebnisse der FRISC-II-Studien-Teilnehmer.

Ob Statine bei sehr alten Menschen (> 80 J) noch eingesetzt werden sollen, wird seit längerem kontrovers diskutiert.

Eine aktuelle Studie aus England untersuchte die Häufigkeit und Auswirkungen der Anämie und Eisenmangels bei ambulanten Patienten mit chronischer Herzinsuffienz (1).

Inzwischen sind die perkutane Techniken soweit fortgeschritten, dass minimalinvasiver Kathetergestützter Herzklappenersatz nach der  Aortenklappe auch bei Mitralklappenfehlern vor allem bei nicht-OP-fähigen Patienten durchgeführt wird. Diese Eingriffe werden sowohl bei schwerer Mitralinsuffienz als auch bei Mitralstenose vorgenommen. Eine aktuelle Studie in „JACC: Cardiovascular Interventions” untersuchte den Outcome von 64 nicht-OP-fähigen Patienten mit schweren Mitralklappen-Kalzifikationen, die einen perkutanen Transkatheter-Mitralklappenersatz (TMVR: transcatheter mitral valve replacement) erhalten hatten. Bei der untersuchten Methode entfaltet sich die neue Herzklappen-Prothese durch Aufblasen des Katheter-Ballons, und wird im Klappenring verankert.

Studie in „American Journal of Emergency Medicine": Intrakranielle Blutungen können einen Out-of-Hospital-Herzstillstand auslösen. Die Inzidenz der Hirnblutungen als Ursache vom Herzstillstand ist jedoch noch unklar. Eine aktuelle Studie aus Korea ging dieser Frage nach.

Frei# Invasive Katheter-Angiographie (ICA: invasive coronary angiography) gilt noch als Goldstandard zur Diagnose der koronaren Stenosen, wenn auch für diese Indikation immer öfter koronare CT-Angiographie (CCTA) eingesetzt wird. Bisher wurden Katheter-Angiographie und CT-Angiographie für die Diagnose der koronaren Plagues unzureichend verglichen. Eine aktuelle Studie in "American Journal of Cardiology" ging dieser Frage nach (1).

Die Leitlinien empfehlen Hypertonie bei Patienten mit asymptomatischer Aortenstenose nach üblichen Standards zu behandeln. Bisher gibt es jedoch keine ausreichende Evidenz über den optimalen Blutdruck bei asymptomatischer Aortenstenose. Eine aktuelle Studie in "Circulation" untersuchte in dieser Patientengruppe die Mortalität im Verhältnis zu den Blutdruckdruck-Werten.

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