Frei#  Die einflussreiche US-amerikanische Fachgesellschaft "American Heart Association" (AHA) hat eine ausführliche Liste der Medikamente, die eine Herzinsuffienz verursachen oder auch verschlechtern können, publiziert (1).

Studie in "Journal of American College of Cardiology": Die Implantation eines Filters in der Vena Cava Inferior (VCIF) kann rezidivierende Lungenembolien (LE) vorbeugen. (Medknowledge Anmerkung: Vena Cava Filter sind bei rezidivierenden therapierefraktären Lungenembolien und bei Kontraindikation zur Einahme von Antikoagulanzien indiziert.) Obwohl noch unsicher ist ob Patienten von einem Vena-Cava-Filter profitieren, sind die Nutzungsmuster und Outcomes der VCIF in der aktuellen klinischen Praxis unbekannt.

Ergebnisse der Meta-Analyse „Exercise Training Meta-Analysis of Trials in Heart Failure (ExTraMATCH II) ", die im Kongress der European Society of Cardiology (ESC) über „Acute Heart Failure" in Italien vorgestellt wurde.

Bekanntlich ist das Überleben beim Out-of-Hospital-Herzstillstand gering, und hängt davon ab, ob die Reanimation früh begonnen wird, und die Patienten so schnell wie möglich defibrilliert werden.

Bekanntlich haben sich die Betablocker bei Patienten mit linksventrikulärer Herzinsuffienz durchgesetzt und vermindern die Sterblichkeit. Ob dieser Effekt durch alle Altersgruppen und Geschlechter existiert, ist jedoch noch unklar. Eine Meta-Analyse in „BMJ" ging dieser Frage nach.

Bei nur einer Minderheit, etwa 10%, der Patienten mit akuten Brustschmerzen wird schließlich ein akutes Koronarsyndrom (AKS) diagnostiziert. Frühe und genaue klinische Abschätzung der Wahrscheinlichkeit von AKS könnte bei Patienten mit geringem Risiko viele unnötigen Krankenhausaufnahmen und invasive Therapien verhindern, und gleichzeitig sicherstellen, dass Patienten mit hohem Risiko sofort behandelt werden. Eine Meta-Analyse in "JAMA" untersuchte nach klinischen Kriterien (Risikofaktoren, Anamnese, körperliche Untersuchung, EKG) für die Abschätzung von AKS, und evaluierte gleichzeitig die Genauigkeit von klinischen Scores für diese Fragestellung.

Frei#  Die einflussreiche US-Fachgesellschaft „American Heart Association“ (AHA) hat eine neue Leitlinie zur Prävention vom plötzlichen Tod mit tragbaren Defibrillatoren für Risiko-Patienten in "Circulation" veröffentlicht.

Bei Patienten mit Vorhofflimmern (VHF) und einer intrakraniellen Blutung (IKB) in der Vorgeschichte ist noch immer unklar, welche Auswirkungen die Nutzung oraler Antikoagulanzien (wie z.B. Marcumar oder NOAK) auf das Risiko einer erneuten IKB hat, verglichen mit der Minderung des Schlaganfallrisikos. Die Autoren einer aktuellen Studie untersuchten das Risiko und die Vorteile der Behandlung mit Warfarin (in Deutschland oft Marcumar) oder Thrombozytenfunktionshemmern (wie ASS, Clodigoprel & Co) im Vergleich zu keiner Antikoagulation oder antithrombotischen Behandlung bei Patienten mit VHF und Vorgeschichte einer IKB.

Viele internationale Leitlinien für die Therapie der infektiösen Endokarditis (IE) empfehlen intravenöse Gabe der Antibiotika. Obwohl einzelne Studien die Wirksamkeit der oralen Antibiotika-Verabreichung bei Endokarditis untersucht haben, fehlen bisher klare Empfehlungen über die Umstellung der intravenösen Antibiotika auf orale Gabe. Eine Studie aus Frankreich ging dieser Frage nach.

Langzeit-Komplikationen und Re-Operationen nach der Implantation der implantierbaren Kardioverter-Defibrillatoren (ICD) sind noch unbekannt. Eine aktuelle Studie in "Annals of Internal Medicine" untersuchte diese Fragestellung anhand der Daten des Registers "National Cardiovascular Data Registry ICD registry" in Verbindung mit Medicare-Patientendaten in den USA.

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