Inzwischen sind die perkutane Techniken soweit fortgeschritten, dass minimalinvasiver Kathetergestützter Herzklappenersatz nach der  Aortenklappe auch bei Mitralklappenfehlern vor allem bei nicht-OP-fähigen Patienten durchgeführt wird. Diese Eingriffe werden sowohl bei schwerer Mitralinsuffienz als auch bei Mitralstenose vorgenommen. Eine aktuelle Studie in „JACC: Cardiovascular Interventions” untersuchte den Outcome von 64 nicht-OP-fähigen Patienten mit schweren Mitralklappen-Kalzifikationen, die einen perkutanen Transkatheter-Mitralklappenersatz (TMVR: transcatheter mitral valve replacement) erhalten hatten. Bei der untersuchten Methode entfaltet sich die neue Herzklappen-Prothese durch Aufblasen des Katheter-Ballons, und wird im Klappenring verankert.

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