Die SPRINT-Studie (1), die von der US-Gesundheitsbehörde "US-National Heart, Lung, and Blood Institute" (NIH) finanziert wurde, zeigte dass eine intensive Senkung des systolischen Blutdruckwertes auf 120mmHg bei Risikopatienten die Sterblichkeit deutlich senkt. Die Resultate stehen somit im Widerspruch zu den bisherigen Leitlinien-Empfehlungen. Wir hatten im Februar 2016 die Ergebnisse der SPRINT-Studie unter dem Gesichtspunkt kritisch hinterfragt, ob die RR-Zielwerte für Risikopatienten geändert werden sollten. Inzwischen sind weitere Studien genau zu diesem Thema in Lancet und "Journal of American College of Cardiology" im Juni 2016 erschienen, die wir nach der SPRINT-Studie als Nachtrag kurz vorstellen. 

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