Eine aktuelle Studie in "Neurology" untersuchte bei 204 Patienten mit akutem ischämischem Schlaganfall und Vorhofflimmern, wann die die neuen oralen Antikoagulanzien (NOAK) zur Sekundärprävention des Schlaganfalls sicher eingesetzt werden können. Des Weiteren untersuchten die Autoren die Rate der intrakraniellen Blutungen und Rezidiv-Schlaganfälle in der Follow-up-Zeit.

Eine Meta-Analyse in "BMJ" untersuchte die Risiken für kardiovaskuläre und renale Krankheiten und Tod, die mit Vorhofflimmern assoziiert sind (1).

Die Autoren einer im New England Journal of Medicine erschienenen randomisierten Studie verglich zwei Behandlungsformen für Antiarrhythmika -resistende ventrikuläre Tachykardie bei Patienten die einen ischämischen Myokardinfarkt überlebt hatten und bei denen ein Kardioverter-Defibrillator implantiert worden war (1).

Studie in "Journal of the American Heart Association" : Frühere Studien haben gezeigt, dass bereits ein alkoholisches Getränk am Tag das Vorhofflimmern-Risiko erhöht (2). Die zugrundeliegende Mechanismus ist jedoch noch unklar.

Bei Herzstillstand außerhalb des Krankenhauses aufgrund von Elektroschock-refraktärem Kammerflimmern oder ventrikulärer Tachykardie ohne Puls werden Antiarrhythmika empfohlen und auch häufig eingesetzt. Im Mai 2016 hatten wir eine randomisierte Studie in "NEJM" vorgestellt, welche die Amiodaron, Lidocain und Placebo bei Herzstillstand aufgrund von Elektroschock-refraktären Arrythmien verglich (1). Inzwischen ist eine Meta-Analyse zu diesem Thema im August 2016 in "Resuscitation" veröffentlicht worden, die wir nach der 1-Studie in Kurzform vorstellen (1).

Eine aktuelle Studie in "JAMA" untersuchte bei Vorhofflimmern-Patienten, die mit dem Vitamin-K-Antagonist Warfarin (VKA; in Deutschland ~ Marcumar) antikoaguliert werden, wie weit INR-Werte über einen Zeitraum von anderthalb Jahren stabil bleiben(1,2).

Studie (1): Frühzeitige Erkennung von atrialen Hochfrequenzepisoden bei Patienten mit kardialer Resynchronisationstherapie - können Vorhofflimmern und thromboembolische Ereignisse vorhergesehen werden?

Apixaban (Eliquis) ist ein oraler Antikoagulant aus der Gruppe der neuen Faktor-Xa-Hemmer. In der ARISTOTLE-Studie 2011 war Apixaban (Eliquis) bei Vorhofflimmern-Patienten zur Schlaganfall-Vorbeugung wirksamer als Warfarin (~Marcumar), und mit weniger Blutungen assoziiert (2). Inzwischen wurde eine neue Subgruppen-Analyse der ARISTOTLE-Studie in "BMJ" publiziert, die die Wirksamkeit und Sicherheit von Apixaban und Warfarin bei Patienten, die multiple Medikamente ( > 5 Medikamente) einnehmen, untersuchte (1).

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