Aktuelle Studie in „Arthritis and Rheumatology“:

Patienten mit nicht-infektiöser Uveitis haben ein erhöhtes Langzeit-Risiko für Komplikationen und für Nebenwirkungen der Glukokortikoid-Therapie. Eine aktuelle Studie in "NEJM" untersuchte die Sicherheit und Wirksamkeit von dem TNF-Hemmer Adalimumab (Humira) als Kortison-sparendes Medikament zur Therapie der aktiven nicht-infektiösen Uveitis.

Patienten mit früher rheumatoiden Arthritis werden zu Beginn in der Regel mit der üblichen Basistherapeutika (nicht-Biologicals) wie z.B. Methotrexat behandelt.

Frei#  Aktuelle Studie in "Blood":

Bekanntlich ist thrombotische Mikroangiopathie mit HUS/ TTP (Hämolytisch-Urämisches Syndrom), Krebskrankheiten und weiteren Autoimmunkrankheiten assoziiert. Des Weiteren gibt es Hinweise, dass Interferon auch eine thrombotische Mikroangiopathie auslösen kann, bisher konnte jedoch eine kausale Verbindung nicht bewiesen werden. Eine aktuelle Studie in "Blood" ging dieser Frage nach.

Die Biologicals TNF-Hemmer und B-Zellen-Blocker sind effektive Therapien für aktive Rheumatoide Arthritis. Bisher gibt es jedoch keine randomisierte Studien, die beide Therapien direkt hinsichtlich Wirksamkeit, Sicherheit und Kosten verglichen haben. Eine aktuelle Studie in Lancet randomisierte 295 Patienten mit aktiver rheumatoide Arthritis (RA), die auf die Basis-Therapeutika (DMARDs) nicht angesprochen hatten, entweder auf Rituximab (MabThera) oder auf TNF-Hemmer (Adalimumab [Humira], Etanercept [Enbrel] ]).

Refraktäre Immunthrombozytopenie wurde als fehlendes Ansprechen auf Splenektomie und die Notwendigkeit einer Langzeit-Therapie zur Reduktion der Blutungskomplikationen definiert. Eine Multizenter-Studie in "Blood" untersuchte die Daten von 37 Patienten mit multirefraktärer chronischen Immunthrombozytopenie (ITP), die auf Splenektomie, Rituximab, Romiplostim (Nplate) und Eltrombopag (Revolade) therapeutisch nicht angesprochen hatten.

Patienten mit rheumatoider Arthritis haben insgesamt eine erhöhte Gesamt-Mortalität, vorwiegend wegen der kardiovaskulären Komplikationen. Eine aktuelle US-Studie überprüfte, ob Patienten mit rheumatoiden Arthritis (RA) nach Operationen grundsätzlich einen schlechteren Outcome mit erhöhtem Komplikationsrisiko als die Gesamtbevölkerung haben (1).

Frei#  Studie in "Annals of the Rheumatic Diseases" mit 947 RA-Patienten mit schweren Infektionen.

Rauchen gilt als das einzige Umwelt-Risikofaktor für die Crohn-Krankheit, insbesondere für das Rezidivrisiko. Inzwischen gibt es mit TNF-Hemmer und Immunsuppressiva neue effektive Therapien für M. Crohn. Eine aktuelle Studie untersuchte, ob das Tabak-Rauchen auch in der Ära der neuen Therapien weiterhin einen Einfluss auf den Verlauf und Rezidivrisiko bei M. Crohn hat (1).

Knie-Arthrose kommt bei älteren Menschen häufig vor, und kann mit schwer-therapierbaren Kniegelenk-Ergüssen assoziiert sein. Eine aktuelle Studie in "Journal of Rheumatology" verglich Spironolacton mit Ibuprofen, kalten Kompressen und Placebo bei 200 Patienten mit Arthrose-bedingten Kniegelenk-Ergüssen.

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