Aktuelle Studie (1): Viele haben sie, doch keiner spricht darüber: Hämorrhoiden. Es gibt einige Faktoren, die für die Entstehung der störenden arteriovenösen Gefäßpolster ursächlich sind. Neben einer erblich bedingten Bindegewebsschwäche spielt die Erhöhung des Druckes im Bauchraum wie bei starkem Pressen beim Toilettengang eine große Rolle. Betroffene klagen über peranalen Blutabgang, Nässen sowie Jucken und Schmerzen. Es gibt zwei chirurgische Therapiemöglichkeiten bei Hämorrhoiden Grad II bis IV: die konventionelle Exzisions-Hämorrhoidenoperation und die Stapler-Hämorrhoidopexie, ein neueres Verfahren, das aufgrund von geringerer Invasivität schnellere Heilung und weniger Schmerzen verspricht. Bei der klassischen Exzisions-Hämorrhoidenentfernung werden die prolabierten Hämorrhoidalknoten reseziert. Bei der Stapler-Hämorrhoidopexie hingegen werden diese nicht entfernt sondern mittels Schleimhautlifting in ihre natürliche anatomische Position gebracht. Es herrscht Uneinigkeit bezüglich der Effektivität der beiden Behandlungsmöglichkeiten.

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