Die Entwicklung neuer direkt-wirksamen antiviralen Medikamente haben die Therapie bei Patienten mit chronischer Hepatitis-C (HCV) mit viralen Eradikationsraten > 90% dramatisch geändert. Um die wahre Therapiewirksamkeit zu evaluieren wäre es wichtig bei Patienten, die sich nach Hepatitis-C-Therapie erneut infizieren, Rezidive von Re-Infektionen zu unterscheiden.

Die endoskopische Mucosaresektion (EMR) gilt als Primärtherapie großer breitbasiger Kolonläsionen. Dabei sind Adenom-Resterkrankung und -Rezidiv die wesentlichen Limitationen. Die Studie untersucht deshalb eine verlässliche Methode zur Risikostratifizierung.

Eine Meta-Analyse in "BMJ" untersuchte die Sekundärprävention für Patienten, die bereits eine kolorektale Neoplasie (Polyp oder Darmkrebs mit kurativer Operation) hatten und kurativ endoskopisch oder operativ behandelt worden sind.

Vonoprazan ist ein neuer kaliumkompetitiver Säuresekretionshemmer (2). Eine aktuelle randomisierte Studie (1) aus Japan verglich Vonoprazan zur Therapie von Magen- und Duodenal-Geschwür mit dem PPI Lansoprazol.

Aktuelle Studie in "Circulation":

In der JPAD-Studie (Japanese Primary Prevention of Atherosclerosis with Aspirin for Diabetes) wurden 2539 Patienten mit Diabetes-II ohne bekannte kardiovaskuläre Krankheiten für ASS 100mg oder Placebo randomisiert. Die Beobachtungszeit betrug 10 Jahre.

Endoskopische submukosale Dissektion (ESD) wird vor allem bei Früh-Neoplasien im Magen- und Dickdarm-Bereich immer häufiger durchgeführt. Bei einer kolorektalen ESD kann es unter anderem zu einem Elektrokoagulation-Syndrom kommen (das sogenannte Post-ESD electrocoagulation syndrome PEECS).

Immer wieder erweisen sich in der Polypektomie komplett entfernte Polypen in der Histologie als maligne. Diese malignen kolorektalen Polypen stellen Mediziner vor ein Behandlungsdilemma. Die wietere Entscheidung über eine segmentale Resektion oder endoskopische Überwachung wird dabei oftmals ohne Referenzen auf qualitative hochwertige Studienergebnisse getroffen. Die vorliegende SSPoCS-Studie (Scottish Screen-detected Polyp Cancer Study) beschreibt einen Behandlungsalgorithmus für Patienten, bei denen die im Screening entfernten Polypen als maligne identifiziert worden waren.

Multi-target-DNA-Stuhltest ist ein neuer Stuhltest, welcher neben okkultem Blut auch darmkrebstypische DNA-Veränderungen im Stuhl diagnostizieren kann. Eine aktuelle Studie in "Gastrointestinal Endoscopy" (1) untersuchte die Auswirkungen eines Multi-target-DNA-Stuhltests Cologuard (MT-sDNA) auf die -Koloskopie-Qualität, -Ausbeute und -Dauer bei Darmkrebs-Früherkennung.

Üblicherweise wird die Endoskopie mit Weißlicht zur Durchleuchtung während der Magen-Darm-Passage verwendet. Eine aktuelle Studie in „Endoskopie" untersuchte, ob das neue Verfahren Blau-Laser-Licht (blue-laser imaging, BLI) von Fuji bei der koloskopischen Darmkrebsfrüherkennung-Untersuchung zu einer besseren diagnostischen Rate für Adenome führt.

Akute Cholezystitis ist eine häufige Differentialdiagnose bei Patienten, die sich mit Bauchschmerzen in der Notaufnahme vorstellen. Eine aktuelle Meta-Analyse evaluierte den Stellenwert von Anamnese, körperlicher Untersuchung, Notfall-Labor und Abdomen-Sonographie zur Diagnose der akuten Cholezystitis (1).

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