Frühere Studien hatten gezeigt, dass Herzinsuffienz-Patienten oft einen Eisenmangel aufweisen. Eine aktuelle Studie in "JAMA" untersuchte, ob Orale Eisen-Therapie bei symptomatischen Herzinsuffienz-Patienten mit Eisenmangel und mit oder ohne Anämie die körperliche Belastbarkeit (VO2-Aufnahme und 6-Minuten Gehtest) verbessert.

Fehlende Therapietreue (Non-Compliance) ist bei Hypertonie-Patienten ein zunehmendes Problem. Die Autoren einer aktuellen Studie in "Hypertension" nach möglichen Gründen und Risikofaktoren für Non-Compliance, und wie die Ärzte diese feststellen können.

Ranolazin nach unvollständiger perkutaner Koronarrevaskularisierung bei Patienten mit und ohne Diabetes mellitus: die RIVER-PCI Studie.

Viele Patienten vertragen wegen der häufig auftretenden Nebenwirkungen die Behandlung mit Statinen nicht. Diese Patienten haben ein erhöhtes Risiko für koronare Herzkrankheit (KHK) und Mortalität.

Bioresorbierbare Koronarstents (Scaffolds) lösen sich in der Regel nach 2 Jahren auf. Von deren Entwicklung versprach man sich eine geringere Thrombosierung der Stents, da kein Metall-Gerüst am Ende übrig bleibt. Ob die Bioresorbierbare Koronarstents tatsächlich besser als die Medikamente freisetzende Metall-Stents (DES) überprüfte eine randomisierte Studie in "NEJM".

In einer neuen Studie in "JAMA Internal" haben die Autoren eine Subgruppen-Analyse der bekannten ALLHAT-LLT-Studie durchgeführt.

2015 hatten wir 2 Studien (2) vorgestellt, die gezeigt hatten, dass die Häufigkeit der Laien ("Bystander")-Reanimation und -Defibrillation in den letzten Jahren signifikant angestiegen ist, und zu einer Besserung des Kurzzeit-Überlebens geführt hat. Es wäre jedoch wichtig die Langzeitergebnisse der Laien-Reanimation zu kennen, ob viele Patienten danach ein einigermassen "normales" Leben führen können, oder ob sie nach dem Überleben wegen Hirnschäden in Pflegeheimen versorgt werden müssen. Eine aktuelle Studie (1) in "NEJM" untersuchte daher den Langzeit-Outcome nach Laien-Reanimation.

Die Lungenembolie ist eine potentiell lebensbedrohliche Erkrankung. Hierbei kommt es meist durch ein verschlepptes Blutgerinnsel aus den tiefen Beinvenen zu einem Verschluss der Lungengefäße und somit einer Sauerstoffunterversorgung der Organe. Ein Marker für die Schwere einer Lungenembolie ist unter anderem die Belastung der rechten Herzkammer. Diese Studie untersuchte die Rolle des neu entwickelten BPIs (blood pressure index: systolischer RR/diastolischer RR) in der Bestimmung der Rechtsherzbelastung bei akuter Lungenembolie.

Aktuelle Studie in "Journal of Emergency Medicine":

Eine aktuelle Studie in „BMJ“ untersuchte den 5-Jahres-Outcome bei Patienten mit retrosternalen Schmerzen, bei denen keine Diagnose gestellt werden konnte.
Für ihre Suche verwendeten die Autoren die englische Datenbank „UK electronic health record database (CALIBER)”, welche Informationen über die ambulante und stationäre Therapie der Patienten stellt.

Zusätzliche Informationen