Die Lungenembolie ist eine potentiell lebensbedrohliche Erkrankung. Hierbei kommt es meist durch ein verschlepptes Blutgerinnsel aus den tiefen Beinvenen zu einem Verschluss der Lungengefäße und somit einer Sauerstoffunterversorgung der Organe. Ein Marker für die Schwere einer Lungenembolie ist unter anderem die Belastung der rechten Herzkammer. Diese Studie untersuchte die Rolle des neu entwickelten BPIs (blood pressure index: systolischer RR/diastolischer RR) in der Bestimmung der Rechtsherzbelastung bei akuter Lungenembolie.

Eine aktuelle Studie in „BMJ“ untersuchte den 5-Jahres-Outcome bei Patienten mit retrosternalen Schmerzen, bei denen keine Diagnose gestellt werden konnte.
Für ihre Suche verwendeten die Autoren die englische Datenbank „UK electronic health record database (CALIBER)”, welche Informationen über die ambulante und stationäre Therapie der Patienten stellt.

Eine aktuelle Studie in "JAMA" untersuchte, die Assozition zwischen den Messungen vom Hoch-sensitiven Troponin (hsTnT) und postoperativer Mortalität bei 21.842 Patienten (mittleres Alter 63 Jahre), die sich nicht-kardialen Operationen unterzogen hatten.

Ranolazin nach unvollständiger perkutaner Koronarrevaskularisierung bei Patienten mit und ohne Diabetes mellitus: die RIVER-PCI Studie.

Die einflussreichen US-Fachgesellschaften "American Heart Association" und "American College of Cardiology" haben eine neue Leitlinie zur Diagnose und Therapie von Herzklappen in "Circulation" veröffentlicht.

Bioresorbierbare Koronarstents (Scaffolds) lösen sich in der Regel nach 2 Jahren auf. Von deren Entwicklung versprach man sich eine geringere Thrombosierung der Stents, da kein Metall-Gerüst am Ende übrig bleibt. Ob die Bioresorbierbare Koronarstents tatsächlich besser als die Medikamente freisetzende Metall-Stents (DES) überprüfte eine randomisierte Studie in "NEJM".

Retrospektive Studie in „JAMA Cardiology“ Auswertung der Daten von 3.642.041 Schwangerschaften in Kalifornien.

2015 hatten wir 2 Studien (2) vorgestellt, die gezeigt hatten, dass die Häufigkeit der Laien ("Bystander")-Reanimation und -Defibrillation in den letzten Jahren signifikant angestiegen ist, und zu einer Besserung des Kurzzeit-Überlebens geführt hat. Es wäre jedoch wichtig die Langzeitergebnisse der Laien-Reanimation zu kennen, ob viele Patienten danach ein einigermassen "normales" Leben führen können, oder ob sie nach dem Überleben wegen Hirnschäden in Pflegeheimen versorgt werden müssen. Eine aktuelle Studie (1) in "NEJM" untersuchte daher den Langzeit-Outcome nach Laien-Reanimation.

Aktuelle Studie in „Annals of Internal Medicine“:

Aktuelle Studie in "Journal of Emergency Medicine":

Zusätzliche Informationen