Aktuelle Studie in BMJ: Die koronare Herzerkrankung zählt zu den häufigsten Todesursachen weltweit. Durch arteriosklerotische Ablagerungen kommt es zu Engstellen oder Verschlüssen der Herzkranzgefäße. Das Herz wird nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Energie versorgt. Die Patienten klagen über Schmerzen und Druck in der Brust. Je nach Schweregrad der Erkrankung kann eine Intervention nötig werden, bei welcher das verkalkte Gefäß gedehnt bzw. wieder eröffnet wir. Hierbei dient ein Stent als Platzhalter, um einen erneuten Gefäßverschluss zu verhindern. Unterschieden werden Baremetalstents, die keine Medikamente freisetzen von Drug Eluting Stents (DES). Bei diesen Stents wird mittels Zytostatikum-Beschichtung das überschießende Wachstum der umliegenden Gefäßwandzellen über mehrere Monate gehemmt, um somit einen Stentverschluss zu verhindern. Jedoch ist die Oberfläche dieser Stentart aufgrund ihrer Beschaffenheit initial thrombosefördernd. Daher ist anfänglich nach Einsatz des Stents eine duale Plättchenhemmung mit Acetylsalicylsäure plus Clopidogrel oder Prasugrel oder Ticagrelor unerlässlich. In dieser Studie wurden mittels individueller Metaanalyse der Teilnehmerdaten der klinische Outcome der dualen Plättchenhemmung nach Implantation eines Drug Eluting Stents bei Patienten mit und ohne Diabetes nach sechs (Kurzzeitgabe) und zwölf Monaten (Langzeitgabe) verglichen.

Aktuelle Studie in "Annals of Emergency Medicine":

Die Autoren analysierten mit Hilfe der Datenbank von "Department of Defense Military Health System" in den USA die Daten von über 44,793 Vorhofflimmern-Patienten, die Rivaroxaban erhalten haben, und bei denen CHA2DS2-VASc-Score bestimmt wurde.

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