Gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) wird als wichtiger Faktor bei chronischem Husten unklarer Genese angesehen. Es ist jedoch unklar, warum manche Patienten auf die Protonenpumpenhemmer (PPI) ansprechen und andere nicht.

Bis vor kurzem wurde die Kombination lang wirkende Betaagonisten (LABA) plus inhalative Kortikosteroide (ICS) bei COPD-Patienten der Kategorie C und D mit erhöhtem Risiko für Exazerbationen als Erstlinientherapie empfohlen. Die lang wirkenden muskarinischen Antagonisten (LAMA) wurden als Alternative angesehen. Die letzte GOLD-Leitlinie von 2017 brachte jedoch einschneidende Veränderungen und empfiehlt bei diesen Patienten auch als Erstlinientherapie anstatt LABA + ICS jetzt LABA + LAMA.

Aktuelle Studie in „Clinical Oncology":

Die "Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease (GOLD)" hat seine COPD-Leitlnie aktualisiert.

Aktuelle englische Studie in "Chest": Die Autoren werteten die Daten von 26.442 COPD-Patienten, die initial mit dem LAMA Tiotropium (Spiriva)-Spray behandelt wurden. Die Kontrollgruppe bildeten 26,442 COPD-Patienten, die zu Therapiebeginn mit LABAs (Langwirksame Beta-Sympathomimetica) therapiert wurden.

Um die Entstehung von resistenten Keimen zu reduzieren, empfehlen die aktuellen Praxisleitlinien bei unkomplizierter Lungenentzündung die kurzmöglichste wirksame Antibiotikabehandlung. Die Autoren einer aktuellen US-amerikanischen Studie untersuchten die nationalen Behandlungszeiten bei Lungenentzündung.

Eine aktuelle Studie in „JAMA" untersuchte, wie weit eine ambulant vorwiegend hausärztlich in den letzten 5 Jahren diagnostizierte Asthma ausgeschlossen und die Asthma-Medikation somit beendet werden kann.

Es gibt Hinweise, dass niedriger Vitamin-D-Spiegel möglicherweise die Immunabwehr abschwächen und das Risiko für  akute Atemwegserkrankungen erhöhen. Eine Meta-Analyse in "BMJ" ging dieser Frage nach.

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