Sollten die Patienten mit Verdacht auf Lungenembolie, bei denen die CT-Thorax-Angiographie (CTA) keinen eindeutigen Befund ergab, eine nachfolgende Lungen-Perfusions- und Ventilations-Szintigraphie erhalten? Diese Frage ging eine aktuelle Studie in "Emergency Radiology" nach (1).

Aktulle kanadische Studie in "Chest": Die Autoren untersuchten, wie weit Patienten nach der ersten Episode einer akuten Lungenembolie belastbar sind und unter Belastungsdyspnoe leiden.

Um die Entstehung von resistenten Keimen zu reduzieren, empfehlen die aktuellen Praxisleitlinien bei unkomplizierter Lungenentzündung die kurzmöglichste wirksame Antibiotikabehandlung. Die Autoren einer aktuellen US-amerikanischen Studie untersuchten die nationalen Behandlungszeiten bei Lungenentzündung.

Es gibt Hinweise, dass niedriger Vitamin-D-Spiegel möglicherweise die Immunabwehr abschwächen und das Risiko für  akute Atemwegserkrankungen erhöhen. Eine Meta-Analyse in "BMJ" ging dieser Frage nach.

Gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) wird als wichtiger Faktor bei chronischem Husten unklarer Genese angesehen. Es ist jedoch unklar, warum manche Patienten auf die Protonenpumpenhemmer (PPI) ansprechen und andere nicht.

Bis vor kurzem wurde die Kombination lang wirkende Betaagonisten (LABA) plus inhalative Kortikosteroide (ICS) bei COPD-Patienten der Kategorie C und D mit erhöhtem Risiko für Exazerbationen als Erstlinientherapie empfohlen. Die lang wirkenden muskarinischen Antagonisten (LAMA) wurden als Alternative angesehen. Die letzte GOLD-Leitlinie von 2017 brachte jedoch einschneidende Veränderungen und empfiehlt bei diesen Patienten auch als Erstlinientherapie anstatt LABA + ICS jetzt LABA + LAMA.

Aktuelle Studie in „Clinical Oncology":

Die "Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease (GOLD)" hat seine COPD-Leitlnie aktualisiert.

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