Um die Entstehung von resistenten Keimen zu reduzieren, empfehlen die aktuellen Praxisleitlinien bei unkomplizierter Lungenentzündung die kurzmöglichste wirksame Antibiotikabehandlung. Die Autoren einer aktuellen US-amerikanischen Studie untersuchten die nationalen Behandlungszeiten bei Lungenentzündung.

Es gibt Hinweise, dass niedriger Vitamin-D-Spiegel möglicherweise die Immunabwehr abschwächen und das Risiko für  akute Atemwegserkrankungen erhöhen. Eine Meta-Analyse in "BMJ" ging dieser Frage nach.

Eine aktuelle Studie in „JAMA" untersuchte, wie weit eine ambulant vorwiegend hausärztlich in den letzten 5 Jahren diagnostizierte Asthma ausgeschlossen und die Asthma-Medikation somit beendet werden kann.

Eine aktuelle Studie in "JAMA Psychiatry" untersuchte, ob Antipsychotika bei Patienten mit COPD das Risiko für Exazerbationen und somit für akute respiratorische Insuffizienz erhöhen.

Aktuelle Studie in „Clinical Oncology":

Aktuelle US-Studie mit Auswertung von CT-Thorax-Untersuchungen bei 1867 Teilnehmern der berühmten Framingham-Heart-Study. Die CT-Untersuchung wurde nach 6 Jahren wiederholt.

Aktuelle englische Studie in "Chest": Die Autoren werteten die Daten von 26.442 COPD-Patienten, die initial mit dem LAMA Tiotropium (Spiriva)-Spray behandelt wurden. Die Kontrollgruppe bildeten 26,442 COPD-Patienten, die zu Therapiebeginn mit LABAs (Langwirksame Beta-Sympathomimetica) therapiert wurden.

Frühere Studien deuteten an, dass Sonogrophie eine effektive Untersuchung zur Pneumonie-Diagnose ist. Eine aktuelle Meta-Analyse ging der Frage nach der Genauigkeit des Ultraschalls zur Pneumonie-Diagnose nach (1).

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