Selektive Estrogenrezeptormodulatoren (SERM) wie Tamoxifen oder auch Raloxifen sind zur Brustkrebs-Prävention wirksam - Das englische National Institute for Health and Care Excellence erwägt die Primärprävention mit Selektiven Estrogenrezeptormodulatoren bei Frauen mit familiärem Risiko zu empfehlen.

Selektive Estrogenrezeptormodulatoren (SERM) wie Tamoxifen oder auch Raloxifen können bei Frauen, die ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs haben, dass Brustkrebs vorbeugen. Die Dauer dieses Effekts ist jedoch noch unklar. Eine Meta-Analyse (1) in der Fachzeitschrift Lancet (1) untersuchte die Wirksamkeit der Selektive Estrogenrezeptormodulatoren (SERM) für Brustkrebs-Prävention.

In der Meta-Analyse aus England wurden für 4 Studien für diese Fragestellung analysiert. Die Ergebnisse zeigten, dass die selektiven Estrogenrezeptormodulatoren die Inzidenz vom invasiven östrogen (ER)-positiven Brustkrebs während der Therapie und mindestens 5 Jahre danach reduzieren. Anschließend wurde jedoch die Wirksamkeit mit der Dauer kontinuierlich weniger. Nebenbefundlich kam es zu einer signifikanten Abnahme der vertebralen Frakturen.

  1. Jack Cuzick et al: Selective oestrogen receptor modulators in prevention of breast cancer: an updated meta-analysis of individual participant data. The Lancet, Early Online Publication, 30 April 2013doi:10.1016/S0140-6736(13)60140-3
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