Frei#  Übergewicht ist ein Risikofaktor über Vorhofflimmern. Ob Gewichtsabnahme die Vorhofflimmern-Kontrolle verbessern kann ist noch unklar. Eine aktuelle randomisierte Studie (1) in der Fachzeitschrift JAMA ging dieser Frage nach.

Programm Gruppe) randomisiert. Bei beiden Gruppen wurden die kardiometabolische Risikofaktoren behandelt.

Der primäre Endpunkt war der Vorhofflimmern-Schweregrad nach AFSS-Score (Atrial Fibrillation Severity Scale). AFSS wurde alle 3 Monate gemessen. Es wurden im Verlauf 7-Tage-EKG- und Echokardiographie-Untersuchungen durchgeführt. Die Beobachtungszeit betrug insgesamt 15 Monate.

Scores Krankheitslast (11.8 vs. 2.6 Punkte), Symptomschwere (8.4 vs. 1.7 Gruppe signifikant mehr als in der Gruppe.

Zusätzlich wurde in der Intervention-Gruppe eine größere Reduktion der kardialen Septum-Dicke und des linken Vorhofes echokardiographisch festgestellt.

Fazit: Die Gewichtsabnahme führte bei übergewichtigen Patienten zu einer Besserung der Vorhofflimmern-Kontrolle > Weniger Symptomatik, weniger Episoden und kürzere Dauer. Anscheinend spielen die gesamt-gesundheitliche Aspekte bei Rhythmusstörungen eine größere Rolle als bisher gedacht. Medknowledge-Anmerkung: Allgemein gilt ein BMI> 30 als Übergewicht.

1-Hany S. Abed et al: Effect of Weight Reduction and Cardiometabolic Risk Factor Management on Symptom Burden and Severity in Patients With Atrial Fibrillation: A Randomized Clinical Trial. JAMA. 2013;310(19):2050-2060.doi:10.1001/jama.2013.280521.

 

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