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Übergewicht: Sport schlägt Gene

"Bewegung kann das angeborene Risiko für Übergewicht reduzieren.

Selbst wer eine angeborene Veranlagung für Übergewicht hat, ist nicht zum Dickwerden verdammt: Mindestens vierzig Prozent des genetischen Einflusses auf das Körpergewicht können durch einen aktiven Lebensstil aufgefangen werden, haben britische Forscher berechnet. Sie hatten dazu die Daten von mehr als 20000 Freiwilligen ausgewertet und mit deren genetischer Disposition verglichen. Fazit: Jeder einzelne genetische Risikofaktor erhöht theoretisch das Körpergewicht eines 1,70 Meter großen Modellmenschen um 592 Gramm, wenn dieser einen inaktiven Lebensstil pflegt. Bei einem eher aktiven Menschen beträgt die Zunahme dagegen nur 364 Gramm. Dieser klare Unterschied zeigt, dass auch eine ungünstige genetische Ausstattung Übergewicht nicht zum Schicksal macht..."

  • Ruth Loos (Britischer Medizinischer Forschungsrat, Cambridge) et al.: PLoS Medicine, Bd. 7, Nr. 8, Artikel e1000332

Experten begrüßen baldige Zulassung cannabishaltiger Medikamente, 18.08.2010

" Die geplante Zulassung cannabishaltiger Medikamente für Schwerstkranke stößt bei Experten auf Zustimmung. „Es ist an der Zeit, Cannabis aus der Schmuddelecke zu holen”, sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie, der Göppinger Schmerzmediziner Gerhard Müller-Schwefe...Er verwies unter anderem auf Einsatzmöglichkeiten bei Schmerzen nach Polioerkrankungen oder bei Multipler Sklerose..."

---Siehe auch:Arzneimittel:  Cannabis auf Rezept

Mittel gegen Schmerz und Entzündung

"Wissenschaftler entdeckten, dass bestimmte, isolierte Cannabinoide nachweisbare Effekte gegen einige Krankheiten haben. Dazu zählen in erster Linie die Substanzen Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD). Tetrahydrocannabinol hat eine psychoaktive Wirkung: Die Sinne scheinen geschärft, die Fantasie angeregt, Heißhunger kann auftreten, Entspannung, aber auch Stimulation setzen ein. Zudem kann der Wirkstoff die Libido anregen. CBD wirkt als Gegenspieler von THC und schwächt dessen Wirkung etwas ab, löst Ängste und lindert Schmerz..."


 

 

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Stand: 20. September 2008