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Medizinische
Testergebnisse: "Prozentwerte versteht
kaum jemand" - Absolutes Risiko wichtiger
„Mit
Skepsis und Mathematik gegen die Panik: Der
Bildungsforscher Gerd Gigerenzer hilft
Patienten, medizinische Testergebnisse
besser zu verstehen. Im Interview beschreibt
er, warum relative Risiken besonders
bedrohlich wirken können - und wie man sich
vor Fehlalarmen schützt..."Beim
Mammografie-Screening etwa wird häufig
gesagt, es reduziere das Risiko, an
Brustkrebs zu sterben, um 25 Prozent. Wenn
man sich die Zahlen aber genauer anschaut,
dann sieht man, dass von 1000 Frauen ohne
Mammografie-Screening innerhalb von zehn
Jahren vier an Brustkrebs sterben. Mit
Screening sind es drei. Relativ gesehen
werden die Todesfälle also um 25 Prozent
reduziert, von vier auf drei, aber absolut
gesehen handelt es sich um gerade mal eine
Frau von 1000..."" Spiegel-Online-Artikel
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