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Ambulante spezialärztliche Versorgung - Spezialisierter Facharzt bei ambulanten Krankenhausleistungen, 2011

Ambulante Krankenhausleistungen - Ambulantes Operieren - Ambulante Therapie 

Schlüsselwörter: AEP, Fehlbelegung, Krankenkassen, Schiedstelle, Appropriateness Evaluation Protocol, Klinik, Krankenhaus, DRG, Fachspezifische Kodierleitfaden, Schiedsstellen, Kassen, Kodierrichtlinien. 

Spezialärztliche Versorgung: Spezialärztliche fachärztliche medizinische Leistungen, die durch Krankenhäuser und niedergelassene Facharztpraxen ambulant durchgeführt werden sollen. Damit soll ein neuer Sektor mit eigenen Regelungen und eigener Gebührenordnung geschaffen werden.

Die Erbringung der ambulanten medizinischen Leistungen durch die Krankenhäuser ist seit Jahren ein Streitpunkt zwischen Kassenärztlicher Vereinigung (KBV) und Deutscher Krankenhausgesellschaft (DKG). Mit der Schaffung einer sogenannten "spezialärztlichen Versorgung" wollen die Kassen, KBV und die Deutsche Krankenhausgesellschaft einheitliche Rahmenbedingungen entwickeln, die zur Erbringung der ambulanten medizinischen Leistungen durch die Krankenhäuser und niedergelassene Fachärzte in Zukunft reibungsloser als bisher regeln soll.

Ein Spezialisierter Facharzt bildet sozusagen die Schnittmenge zwischen der stationären und ambulant-fachärztlichen Versorgung. Der Bereich primäre Versorgung durch Hausärzte solle weiterhin von dem neu geplanten Bereich getrennt laufen.

Definition der spezialärztlichen Versorgung im BMG-Positionspapier (2): „Die spezialärztliche Versorgung umfasst insbesondere Bereiche, in denen die Notwendigkeit einer abgestimmten Diagnostik und Behandlung durch ein interdisziplinäres oder interprofessionelles Team besteht, sowie Leistungen, zu deren Erbringung besondere medizinische Kenntnisse und Erfahrungen erforderlich sind, die deutlich über allgemeine Facharztqualifikationen hinausgehen.“

Die wesentlichen geplanten Punkte der spezialärztlichen Versorgung sind:

  • Es geht vorwiegend um komplexe hochspezialisierte therapeutische Leistungen (im Positionspapier werden zahlreiche Beispiele dafür genannt)

  • Gebührenordnung sollte stärker fallbezogen sein. Mögliche Abrechnung über einen zu entwickelnden EBM-DRG-Hybrid, womit die Kostenpauschalen bei der spezialärztlichen Versorgung eine Rolle spielen sollen.

  • Möglicherweise Mengen-Vereinbarung der Leistungen in den einzelnen Ländern

  • Kollektive und selektivvertragliche Regelungen sollten möglich sein. Kollektive Regelungen könnten (wie bisher im stationären Bereich) die Notfallversorgung beinhalten. Dagegen sollten elektive (also geplante) Leistungen eher über Einzelverträge (wie die Budgetvereinbarungen der Krankenhäuser mit den Kassen) geregelt werden.

  • Schrittweise Einführung

  • Zulassung: Für die Zulassung der Leistungserbringer sollen die Länder zuständig sein

Die Entwicklung der Regelungen zur spezialärztlichen Versorgung ist noch nicht abgeschlossen, daher kann sich einiges ändern.

Nachtrag: Stand der Dinge zur Spezialärztlicher Versorgung -  Kurze Zusammenfassung des Vortrages von Dr. W. Leber während des DRG-Forums in Berlin, 10.03.2011

Dr. Leber vom GKV-Spitzenverband hielt im DRG-Forum Berlin einen ausführlichen Vortrag (3) zum Stand der Dinge bei Spezialärztlicher Versorgung. Darin  schilderte er wie der neue Sektor zwischen den existierenden ambulanten Versorgungsformen platziert werden könnte.

Für die Versorgungsbereiche "Amb. Versorgung bei Unterversorgung § 116 a SGB V" und "Notfallambulanzen" soll es nach seiner grafischen Dartstellung die folgenden drei Säulen geben:

Spezialärztliche Leistungen: Niedergelassene Fachärzte und Krankenhäuser

Allgemeine fachärztliche Versorgung: Niedergelassene Fachärzte

Ärztliche Primärversorgung: Niedergelassene Hausärzte

Des Weiteren betonte er, dass Verhandlungen von Katalog, Preisen und Mengen im spezialärztlichen Bereich notwendig seien. Ferner wurde von Dr. Leber folgendes zur spezialärztlichen Versorgung berichtet:

Bisher sind die Länder für die Zulassung der stationären Leistungen und die Selbstverwaltung der Ärzte (KBV) für die ambulant-ärztliche Versorgung zuständig. Eine sektorübergreifende Leistungserbringung wie bei spezialärztlicher Versorgung bedürfe sektorübergreifende Bedarfsplanung.

Auch nach Einführung einer spezialärztlicher Versorgung könne die Bedarfsplanung für hausärztliche und allgemeinfachärztliche Versorgung wie bisher (also "klassisch") erfolgen. Jedoch sollte  spezialärztliche Versorgung davon heraus genommen, und neue Anhaltszahlen für Fachärzte ermittelt werden.

  1. Neue Regeln für ambulante Klinikleistungen, 23.11.2010
  2. BMG-Positionspapier Ambulante spezialärztliche Versorgung, 2011
  3. Spezialärztliche Versorgung - Vortrag von Dr. Wulf-Dietrich Leber  während des DRG-Forums 10.03.11 in Berlin (PDF)

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BMG will gleiche Wettbewerbsbedingungen bei der spezialfachärztlichen Versorgung, 16.03.2011
 

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Stand: 25. Mai 2013