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Neue
Medikamente 2002
Neurodermitis
(Atopisches Ekzem) : Pimecrolimus - Salbe (Elidel®, Douglan®)
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Schlüsselwörter: Neurodermitis,
Pimecrolimus, Atopisches Ekzem, Elidel, Tacrolimus, Salbe, Protopic, Nebenwirkungen, Atopisches
Ekzem, Douglan, Immunsuppressivum und Transplantation.
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Pimecrolimus
(Elidel®, Douglan®), nicht-steroidale Zytokin-Hemmer
von Novartis zur Neurodermitis-Therapie |
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Der neue
nicht-steroidale Zytokin-Hemmer Pimecrolimus (Elidel®,
Douglan®) zur Neurodermitis-Therapie ist jetzt
(seit Oktober 2002) in Deutschland auf dem Markt. Pimecrolimus
ist der zweite Substanz aus der Gruppe der
Immunsupressiva zur
Neurodermitis-Therapie nach Tacrolimus
(Protopic®). Sie
blockieren wie Kortison eine Entzündungsreaktion in
der Haut .
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Pimecrolimus
kann zur lokalen Kurz- und Langzeitbehandlung bei
Neurodermitis eingesetzt werden, das Mindestalter
für Anwendung wurde europaweit auf zwei Jahre
festgesetzt.
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Nach Professor Dr.
Thomas Luger von der Dermatologischen Klinik der
Universitätsklinik Münster, einem der weltweit
aktivsten Forscher auf diesem Gebiet, kann
Pimecrolimus eine Alternative zu topischen Steroiden-Salben
(Kortison)
sein, ohne deren Nebenwirkungen wie
Hautverdünnung oder Gefäßbrüchigkeit bei der
Langzeitbehandlung zu haben (Ärztezeitung vom
15.07.2002).
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Indikation: Kurztherapie
bzw. intermittierende Langzeittherapie bei
Neurodermitis mit leichtem bis mittelscherem
Krankheitsverlauf. Im Gegensatz dazu soll das andere
Präparat Tacrolimus
(Protopic®) aus der ähnlichen
Arzneimittelgruppe für mittelschwere bis schwere
Krankheitsverläufe eingesetzt werden.
Änderungen
zu Indikation vom 27.03.06 (siehe
Nachtrag): Pimecrolimus
darf als Reservepräparat angewendet werden, wenn
eine lokale Kortison-Therapie nicht vertragen wird,
oder nicht wirkt, oder auch eine lange
Kortison-Therapie zum Beispiel am Gesicht nicht
empfehlenswert ist.
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NW:
Lokale Entzündungsreaktionen der Haut kommen als häufige
Nebenwirkung vor. An der behandelten Stellen der Haut
kann es zu Infektionen kommen (Immunsuppression!).
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Fulltext:
Efficacy and Safety of Pimecrolimus Cream in the
Long-Term Management of Atopic Dermatitis in
Children
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SDZ
ASM 981: an emerging safe and effective treatment for
atopic dermatitis
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Nachtrag
zu Pimecrolimus (Elidel®)
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Pimecrolimus
lindert Hals-Ekzeme, 31.05.2006
"..Mit
Pimecrolimus-Creme verschwinden Ekzeme an Gesicht und
Hals in sechs Wochen bei knapp der Hälfte der
Patienten mit atopischer Dermatitis. Das hat eine
Studie mit 200 Patienten ergeben...."
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Anwendungsbeschränkung
für Pimecrolimus-Salbe (Elidel®, Douglan®),
27.03.06: Aufgrund
des potentiellen Krebsrisikos (Hautkrebs, Lymphoma)
unter Pimecrolimus (Elidel®, Douglan®) hat die
Europäische Arzneimittelbehörde EMEA die Indikation
von Pimecrolimus eingeschränkt. Pimecrolimus darf als
Reservepräparat angewendet werden, wenn eine lokale
Kortison-Therapie nicht vertragen wird, oder nicht
wirkt, oder auch eine lange Kortison-Therapie zum
Beispiel am Gesicht nicht empfehlenswert ist. Darüber
hinaus sollen die maximale Tagesdosis, behandelbare
Körperfläche und Therapiedauer unter Pimecrolimus (Elidel®,
Douglan®) in der Fachinformation genauer angegeben
werden.
Anhand
der vorliegenden Daten kann jedoch EMEA derzeit keine
Aussage über den Zusammenhang zwischen den beiden
Medikamenten und den unter der Anwendung gemeldeten
Krebserkrankheiten treffen.
Tacrolimus-Salbe
(Protopic®) hatte bereits Reserve-Status.
In
einer Pressemitteilung teilte die Europäische
Arzneimittelbehörde EMEA mit, dass die Vorteile von
Pimecrolimus-Salbe (Elidel®, Douglan®) und
Tacrolimus-Salbe (Protopic®) weiterhin die möglichen
Nachteile überwiegen. Patienten sollten Elidel® oder
Protopic® nicht absetzen, ohne ihre behandelnden
Ärzte zu konsultieren.
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