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Tadalafil
(Cialis®) bei Impotenz - Erektile Dysfunktion
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Schlüsselwörter: Impotenz,
Erektile Dysfunktion, Therapie, Viagra, Sildenafil, Uprima,
Ixense, Vardenafil, Nuviva, Cialis, Tadalafil
und
Diabetes Mellitus
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Bereits im November
2002 hatten wir über Tadalafil
(Cialis®) berichtet. Anlässlich der Zulassung in
Deutschland sowie zahlreicher Anfragen haben wir unsere
Daten aktualisiert.
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Ursprünglich
wurde Viagra® (Sildenafil) für Patienten mit Herzkrankheiten
entwickelt. Bei den Testpatienten wurde zufällig die
"Nebenwirkung" von Sildenafil, nämlich eine verlängerte
Erektion festgestellt. Pfizer vermarktete anschliessend sehr
erfolgreich das neue Arzneimittel unter dem Namen Viagra®
zur Behandlung der Erektionstörung des Mannes. Inzwischen sind mehrere
Viagra-Konkurrenten entweder bereits auf dem Markt oder sind
auf den Startlöchern kurz vor Marktzulassung.
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Tadalafil
( Cialis® von Lilly)
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Das
neue Medikament Tadalafil (Cialis®) hat die
europäische Zulassung zur Behandlung von Patienten
mit erektiler Dysfunktion (ED) erhalten (November
2002). Tadalafil (Cialis®) ist
seit 1.Februar 2003 in deutschen Apotheken erhältlich.
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Tadalafil
(Cialis®)
gehört wie Sildanafil (Viagra®) zu der Substanzgruppe der
selektiven Phosphodiesterasehemmer und entfaltet
seine Wirkung durch direkte Förderung der
Durchblutung im Penis.
Im Vergleich zu
Sildanafil (Viagra®), der ca. eine Stunde vor dem
Geschlechtsakt eingenommen werden soll, soll
der Wirkungseintritt von Tadalafil (Cialis®) schneller sowie Wirkungsdauer
länger sein. Die Einnahme kann während eines
Zeitraumes von 30 Minuten bis 12 Stunden vor einer
sexuellen Aktivität erfolgen. Das neue Mittel Tadalafil (Cialis®)
wirkt (Halbwertszeit: 18 Stunden) bis zu 24 Stunden.
Tadalafil ist als
Bedarfsmedikation in der Behandlung der erektilen
Dysfunktion bei Männern mit Diabetes
Mellitus auch wirksam
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Dosierung: 10 bis
20 mg täglich. Die Daten stützen eine Anfangsdosierung
von 10 mg. Aufgrund der langen Halbwertszeit darf
maximal eine Tablette pro Tag eingenommen werden. Es
wurden bisher keine ausreichende Daten vorgelegt, um
die tägliche Anwendung von Tadalafil (Cialis®) zur
chronischen Behandlung zu genehmigen.
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Kontraindikationen:
Kontraindikationen wie Instabile Angina pectoris
oder schwere Herzinsuffizienz, die für
Viagra-Therapie gelten, gelten auch für Tadalafil (Cialis®). Tadalafil
(Cialis®) verstärkt die blutdrucksenkende Wirkung
von Nitraten, daher ist die Anwendung von Tadalafil
bei Patienten kontraindiziert, die Nitrate in
jeglicher Form einnehmen. Weitere
KI sind:
-
Unkontrollierte
Arrythmien
-
Hypotonie
(niedriger Blutdruck <90/50mmHg)
-
Patienten
mit Herzinfarkt in der vorangangenen 90 Tage.
-
Patienten
mit Schlaganfall in der vorangangenen 6 Monate.
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Nebenwirkungen
Kopfschmerzen und Dyspepsie sind relativ häufige
Nebenwirkungen.
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Über
die Fragestellung zur kardiovaskulären
Komplikationen fehlen Langzeit-Daten, ebenso eine
Vergleichstudie mit Viagra.
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Ausführliche
Informationen unter: EMEA
- Cialis
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Datum: 20.02.2003
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Nachtrag
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Warnung
vor plötzlichem Hörverlust durch Cialis,® Levitra®
und Viagra®, 19. Oktober 2007
30
weitere UAW-Datenbank-Berichte - Hörverlust fast
immer einseitig und in einem Drittel der Fälle nur
vorübergehend.
„Die
zur Behandlung der erektilen Dysfunktion
eingesetzten Phosphodiesterase Typ 5
(PDE5)-Inhibitoren Sildenafil (Viagra), Tadalafil (Cialis)
und Vardenadil (Levitra) können möglicherweise in
Einzelfällen zu Hörstörungen führen. Dies teilt
die amerikanische Zulassungsbehörde FDA mit. Sie
hat die Hersteller von Viagra, Cialis und Levitra
gebeten, die Fachinformationen zu ändern. Für
Revatio® (Sildenafil), das zur Behandlung der
pulmonal-arteriellen Hypertonie eingesetzt wird,
seien entsprechende Änderungen geplant, heißt
es...“
FDA:
Viagra (sildenafil), Cialis (tadalafil), Levitra
(vardenafil), Revatio (sildenafil)
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