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Angiogenese
bedeutet Neubildung von Blutgefäßen
und ist wichtig beim Wachstum
und bei der Metastasen-Bildung
von Tumoren. Folgerichtig sind Angiogenese-Hemmer Hemmstoffen der Blutgefäß-Neubildung.
Derzeit laufen viele klinische
Studien, die die
Angiogenese-Hemmer untersuchen.
Es werden zwei Arten von
Angiogenese-Hemmer unterschieden: die direkte
und die indirekte
Hemmstoffe.
Direkte
Hemmstoffe haften sich an
Wachstumsfaktoren oder an
intrazelluläre (innerhalb der
Zelle) Strukturen in den
Endothelzellen (Zellen an der
Gefässwand)
Beispiele
direkte
Hemmstoffe
-
Bevacizumab,
monoklonaler
Immunglobulin G1 Antikörper,
der an den Gefäßwachstumsfaktor
VEGF (vascular endothelial
growth factor) bindet;
Erprobung derzeit bei Darmkrebs
und Brustkrebs.
-
Angiostatin
bindet die Integrine (Bestandteile
des Zellskeletts) und hemmt
dadurch Zellvermehrung
und Zellbeweglichkeit.
Indirekte
Hemmstoffe hemmen die
Wirkung von Tumorproteinen an
Rezeptoren (Empfangs- und
Aufnahmeeinrichtungen der
Zellen).
Beispiele
indirekt wirkende Stoffe
Viele
anfängliche Annahmen über die
Wirkmechanismus der
Angiogenese-Hemmer hat sich im
Laufe der Zeit nicht bestätigt.
Die Forscher entschlüsseln
allmählich die Wirkmechanismen
der Angiogenese-Hemmer.
Der
Übersichts-Artikel in der
Ärztezeitung informiert
ausführlich zu diesem
Thema. Mehr
in der Ärztezeitung..
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