Das
Pharmunternehmen Hoffmann-La
Roche hat in einem
Pressekonferenz im März 2003 in München über das
neue Medikament CERA, das sich in dem Stadium der
Phase-II-Studien befindet, informiert.
Das
neue Präparat CERA ist modifiziertes rekombinantes
Hormon, das kontinuierlich Rezeptoren auf
Vorläuferzellen der Erythrozyten aktiviert. CERA (Continuous
Erythropoiesis Receptor Activator) wurde zur Therapie
der Blutarmut bei Krebs und Nierenerkrankungen
entwickelt.
Unterschied
zu den bisherigen Erythropoetin-Medikamenten: Die
Halbwertzeit von CERA beträgt nach intravenöse-Gabe
80 bis 120 Stunden und nach subkutaner Verabreichung
ca. 150 Stunden. Die bisher bekannte
Erythropoetin-Medikamente haben eine Halbwertzeit von
25 Stunden nach intravenöser und 48 Stunden nach
subkutaner Gabe. Somit könnte CERA bei der Therapie
von Anämie bei Krebs- oder Nierenkrankheiten in
grösseren zeitlichen Abständen verabreicht werden.
Subkutane
und intravenöse Verabreichung von CERA soll gleich
wirksam sein.