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Neue
Medikamente
Trabectedin
(Yondelis™): Seescheiden-Toxin bei Sarkom-Chemotherapie
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Schlüsselwörter: Trabectedin,
Ecteinascidin-743,
Yondelis, Seescheiden-Toxin bei Sarkom, Weichteilsarkom,
Orphan
Drug, Alopezie, Haarausfall, Tumor, Krebs, Therapie,
Behandlung, Zytostatikum
und Chemotherapie.
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Trabectedin (Yondelis™
) wird zur Second-Line-Therapie bei Weichteilsarkom
eingesetzt, wenn Standardtherapie mit Anthrazyklinen
und Ifosfamid nicht wirkt. Trabectedin ist die
synthetische Variante von dem Wirkstoff, der
ursprünglich aus der Seescheide (Ecteinascidia
turbinata) gewonnen wird.
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EMEA
wird bald über die Zulassung des neuen Präparates
entscheiden, das bereits als Orphan-Drug für die
Indikation des fortgeschrittenen Weichteilsarkoms
anerkannt wurde. "Orphan Drug" ist die Bezeichnung
der Medikamente zur Behandlung von Patienten mit
seltenen Erkrankungen. Ecteinascidin-743 (Yondelis™
) wurde von Unternehmen PharmaMar aus Spanien
entwickelt.
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"Die
neue Substanz destabilisiert die Tumorzell-DNA,
verhindert deren Reparatur und hemmt den Zellzyklus.
In der Folge stirbt die Tumorzelle. Die Wirksamkeit
von ET-743 wurde in drei Phase-II-Studien bei 189
Patienten mit fortgeschrittenen Weichteilsarkomen
geprüft, die zuvor die Standard-Therapie erhalten
hatten..." Mehr
in der Ärztezeitung
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Datum: 07.07.03
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Zulassung
von Yondelis™
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Für Auflistung der
Wirkungen, Nebenwirkungen,
Kontraindikationen und Gegenanzeigen siehe
Beipackzettel und
Fachinformation des Herstellers. |
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"Mit Trabectedin steht
seit Mitte Oktober 2007 ein neues Zytostatikum zur
Verfügung. Das Mittel ist als Pulver zur Herstellung
eines Infusionslösungskonzentrats erhältlich. Eine
Durchstechflasche enthält 0,25 beziehungsweise 1 mg
Wirkstoff. Trabectedin ist indiziert zur
Second-Line-Therapie bei Weichteilsarkomen, wenn die
Standardtherapie mit Anthrazyklinen und Ifosfamid
versagt beziehungsweise bei Patienten, für die diese
Mittel sich nicht eignen. Da es nur wenige Patienten
mit Weichteilsarkom gibt, wurde Trabectedin bereits
im Mai 2001 als orphan drug eingestuft...."
Mehr bei der Pharmazeutischen Zeitung...
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