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Neue
Medikamente 2003
Evra®:
Verhütungspflaster, Pflaster statt Pille zur Empfängnisverhütung
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Schlüsselwörter: Empfängnis,
Verhütung, Evra, Pflaster, Empfängnisverhütung,
Schwangerschaft, Medikament. Kontrazeptiva,
Pille, Östrogen, Gestagen, Pearl-Index und
Verhütungspflaster.
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Im
August 2003 ist von dem Pharmaunternehmen Cilag Jannsen Evra® als erstes
Verhütungspflaster zugelassen. Das
Verhütungspflaster enthält wie die Pille ein
Östrogen und ein Gestagen, die den Eisprung
unterdrücken und so vor einer ungewollten
Schwangerschaft schützen.
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Eigenschaften:
Evra® enthält 600 µg des Östrogens Ethinylestradiol
und 6 mg des Gestagens Norelgestromin, den aktiven
Metaboliten des in oralen Kontrazeptiva verwendeten
Norgestimat. Cilag Jannsen gibt für Evra® einen
Pearl-Index von 0,9 zu 99 Prozent, der vergleichbar
mit der Pille ist. Evra® gibt in 24 Stunden 20 µg
Ethinylestradiol und 150 µg Norelgestromin ab.
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Applikationsort
des Verhütungspflasters: der Bauch, das Gesäß, die
Außenseite des Oberarms oder der Oberkörper (außer
im Bereich der Brüste).
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Anwendung:
Das Pflaster wird 3 Wochen hintereinander für jeweils
eine Woche aufgeklebt, die 4. Woche ist pflasterfrei.
Einmal aufgeklebt, wird das Verhütungspflaster für
eine Woche getragen. Nach sieben Tagen, immer am
gleichen Wochentag, wird Evra® gewechselt. Evra®
bleibt auch bei sportlichen Tätigkeiten haftfähig.
Trotzdem muss täglich kontrolliert werden, ob das
Pflaster klebt.
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Nebenwirkungen:
Am häufigsten kann es zu Hautirritationen,
Spannungsgefühl in den Brüsten kommen. Bekanntlich
ist die Anwendung eines kombinierten oralen
Kontrazeptivums mit einer erhöhten Risiko für
venöse Thromboembolien verbunden. Das Risiko für
venöse Thromboembolien unter Evra im Vergleich zu
kombinierten oralen Kontrazeptiva ist derzeit
nicht bekannt.
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Umstellung: Bei
Umstellung von einem kombinierten oralen
Kontrazeptivum sollte die Anwendung von Evra am ersten
Tag der Entzugsblutung beginnen.
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Für
ausführliche Informationen auch zu Nebenwirkungen und
Gegenanzeigen für
Evra siehe unter www.evra.de.
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Quelle:
Fachinformation Cilag Janssen.
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Datum: 02.09.2003
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Nachtrag
zu Evra®
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Thromboembolie-Risiko
durch Verhütungspflaster Evra®? 21. Januar 2008
"Zu
dem seit einiger Zeit diskutierten erhöhten Risiko
von venösen Thromboembolien (VTE) unter dem Verhütungspflaster
Evra® liegt jetzt
eine neue epidemiologische Studie vor, die das Risiko
bestätigt. Die FDA weist in den Fachinformationen auf
die Studie hin, betrachtet das Medikament aber
weiterhin als sicher. Besorgten Frauen und solchen mit
einem aus anderen Gründen erhöhtem VTE-Risiko wird
geraten, zusammen mit dem Arzt über den Wechsel auf
andere orale Kontrazeptiva nachzudenken..." FDA
Approves Update to Label on Birth Control Patch
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FDA:
Kontrazeptivpflaster Evra mit erhöhtem
Thromboserisiko?
"Die
US-amerikanische Zulassungsbehörde FDA hat eine Änderung
in der Fachinformation für das Verhütungspflaster
Evra® verfügt. Anlass sind widersprüchliche
Ergebnisse aus zwei Fall-Kontroll-Studien. Nach einer
Studie ist für Anwenderinnen von Evra das Risiko auf
eine venöse Thromboembolie (VTE) mehr als doppelt so
hoch wie bei Anwenderinnen eines oralen
Kontrazeptivums in äquivalenter Dosis. In der anderen
Studie war ein derartiges gesteigertes VTE-Risiko
nicht erkennbar..." FDA:
Ortho Evra (norelgestromin/ethinyl estradiol)
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FDA:
Thromboserisiko des Kontrazeption-Pflasters Evra®
bleibt (vorerst) ohne Konsequenzen, 20. Februar 2006:
"Anwenderinnen des Kontrazeptionspflasters Evra
haben ein zweifach erhöhtes Risiko auf eine tiefe
Venenthrombose. Dies ergab eine vom Hersteller
durchgeführte Studie. Die amerikanische Arzneibehörde
FDA teilte mit, dass die Studie vorerst keine
Konsequenzen haben werde. Erst im November 2005 hatte
die FDA Verbraucher auf die unter Evra im Vergleich zu
oralen Kontrazeptiva erhöhte Estrogenexposition
hingewiesen..." Results
Of Two Epidemiological Studies Provide Important New
Clinical Information About The Safety Of ORTHO EVRA®
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Verhütungspflaster:
FDA warnt vor möglichen Komplikationen durch hohe
Östrogenkonzentrationen. Mehr..
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