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Neue
Medikamente in Pipeline 2004
Cinacalcet
(Mimpara®) :
Kalzimimetikum bei sekundärem Hyperparathyreodismus bei
Dialyse-Patienten
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Schlüsselwörter: Medikament,
Mimpara, Arzneimittel, Therapie, Behandlung, Cinacalcet,
Kalzimimetikum, sekundäres Hyperparathyreodismus,
Parathormon, Dialyse-Knochenschmerzen,
Patienten, Phosphat, Hyperkalzämie, Calcium, Hyperphosphatämie,
Schmerzen, Osteoporose und Knochen.
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Was
ist Cinacalcet (Mimpara®)?
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„Bei
Cinacalcet (Mimpara®) handelt es sich um ein Calcimimeticum, es
ist das erste seiner Art. Der Wirkstoff wird zu
Behandlung des sekundären Hyperparathyroidismus
eingesetzt. Dies ist eine häufige Begleiterscheinung
chronischer Nierenerkrankungen. Die Betroffenen leiden
unter Knochenschmerzen und -abbau sowie Verkalkungen
von Gewebe und dem Herzkreislaufsystem. In den
Klinischen Studien der Phase III konnte Cinacalcet (Mimpara®)
als
erste Substanz gleichzeitig den Gehalt an Parathormon,
Phosphat und Kalzium senken. Im Übermaß vorhanden,
lösen diese drei Substanzen den sekundären
Hyperparathyroidismus aus. ..“ Amgen-News vom
18.11.2003
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Studie
im NEJM (1)
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Bei
der Therapie vom sekundärem Hyperparathyreodismus bei
Dialyse-Patienten mit Vitamin D und Kalzium treten
häufig Hyperkalzämie und Hyperphosphatämie auf.
Dies wiederum kann die klinische Prognose
verschlechtern. Kalzimimetika wirken gezielt auf die
Kalzium-sensitive-Rezeptoren und senken das
Parathyroid-Hormon ohne das Kalzium- und
Phosphat-Spiegel zu erhöhen. Eine Studie in NEJM
berichtet über zwei randomisierte Studien, die die
Sicherheit und Wirksamkeit des Kalzimimetikums (Mimpara®)
untersuchen.
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Hämodialyse-Patienten
trotz Standardtherapie mit unzureichend eingestellten
sekundärem Hyperparathyreodismus wurden entweder für
eine Cinacalcet-Therapie (371 Patienten) oder für
Plazebo (370 Patienten) randomisiert. Einmal täglich
oral verarbreichte Dosen wurden von 30mg auf 180mg
erhöht, um Parathormon-Spiegel unter 250pg/ml zu
senken. Der primäre Endpunkt war das Erreichen dieses
Bereiches nach 14-wöchigem Phase der
Wirksamkeitsprüfung.
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Ergebnisse:
43% der Patienten in der Cinacalcet-Gruppe erreichte
das primäre Endpunkt (Parathormon unter 250pg/ml),
und lediglich 5% in der Plazebo-Gruppe. Der
Serum-Kalzium-Spiegel sank bei 15% der Patienten in
der Cinacalcet-Gruppe, blieb jedoch bei der
Plazebo-Gruppe unverändert.
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Fazit:
Die Mediziner ziehen die Schlussfolgerung, dass
Cinacalcet (Mimpara®)
wirksam die Parathormonspiegel senkt und
die Kalzium-Phosphat-Haushalt bei
Hämodialyse-Patienten mit unkontrolliertem
sekundären Hyperparathyreodismus verbessert.
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Wir
werden über die Wirkung und Nebenwirkungen des neuen
Präparates nach einer Zulassung in Deutschland
ausführlicher informieren.
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Datum: 19.07.04
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