„Die
durch Diabetes bedingte Retinopathie ist die
Hauptursache von Blindheit weltweit Eli Lilly and
Company (NYSE: LLY) veröffentlichte heute
Schlüsselergebnisse von Analysen von
Untersuchungsdaten, die das Verständnis über den
Verlust des Sehvermögens in Folge von durch Diabetes
bedingter Retinopathie verbessern, eine diabetische
mikrovaskuläre Komplikation, von der weltweit
schätzungsweise 50 Millionen Menschen betroffen sind.
[2] Daten, die auf der 40. Jahresversammlung der
European Association for the Study of Diabetes (EASD)
präsentiert wurden, deuten auf eine kritische Phase
beim Fortschreiten eines durch Diabetes bedingten
Ödems auf der Makula, eine Form von diabetischer
Retinopathie, und führen zur Annahme, dass eine
frühzeitigere Behandlung den Verlust des
Sehvermögens bei Menschen mit Diabetes minimieren
kann....
Untersuchungsergebnisse
Die
Analyse erstreckte sich auf 939 Patienten mit
Diabetes-Makula-Ödem in verschiedenen Stadien, die an
zwei klinischen Versuchen (PKC-DRS und PKC-DMES) für
Ruboxistaurin von Lilly teilnahmen. Es handelt sich
dabei um ein Präparat, dessen Eignung derzeit für
die Behandlung von diabetischer Retinopathie und
anderen diabetischen mikrovaskulären Komplikationen
untersucht wird. Ruboxistaurin ist weder in
Deutschland noch in Europa bzw. anderswo auf der Welt
zugelassen.
Patienten
im PKC-DRS Versuch litten an unterschiedlichen Stadien
des Diabetes-Makula-Ödems, von keiner bis zur totalen
Einbindung des Zentrums. Sechsundzwanzig Prozent
litten an einer dauerhaften moderaten Sehschwäche.
Eine Beeinträchtigung des Sehvermögens entstand erst
als das Makulazentrum betroffen war.
Untersuchungsergebnisse
aus dem PKC-DMES Versuch ergaben, dass sich bei 33
Prozent der Patienten mit einer Netzhautverdickung von
mehr als 500 Mikron vom Makulazentrum im Laufe der
Zeit eine Verdickung des Zentrums entwickelte.
Vergleichsweise entwickelte sich bei 50 Prozent der
Patienten mit einer Netzhautverdickung innerhalb 500
Mikron vom Zentrum ein Diabetes-Makula-Ödem, bei der
das Makulazentrum betroffen war. Diese Daten lassen
darauf schließen, dass je näher sich das
Diabetes-Makula-Ödem am Makulazentrum befindet, desto
eher ist das Zentrum betroffen und das Sehvermögen
beeinträchtigt.