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Neue
Medikamente in Pipeline 2006
Sitagliptin
und Vildagliptin: DPP-4-Hemmer bei Diabetes
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Schlüsselwörter:
Sitagliptin, Vildagliptin, GLP-Analog,
Antidiabetika, Glucagon-like Peptide-1, GLP-1,
Diabetes Mellitus, DPP-4-Hemmer, GLP-Analoge,
Liraglutid, Exenatide, Inhibitor, Pankreas, Zucker,
Insulin, Übergewicht, Adipositas, Blutzuckerspiegel,
Magenentleerungszeit, HbA1c-Wert, Medikament,
Arzneimittel, Therapie und Behandlung.
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Glucagon-like Peptide-1
(GLP-1) erhöhen nach einer kohlenhydratreichen
Mahlzeit die Freisetzung von Insulin aus den
Beta-Zellen des Pankreas. Das natürliche
Glucagon-like Peptide-1 (GLP-1), das im Dünndarm
gebildet wird, wird im Körper schnell metabolisiert.
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DPP-4-Hemmer
hemmen den Abbau von Glucagon-like Peptide-1 (GLP-1)
und erreichen damit ähnliche Wirkungsprofil wie die
synthethischen GLP-1-Analoga
(Inkretin-Mimetika), die auch bei Diabetes eingesetzt
werden.
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Derzeit
werden Sitagliptin
von Novartis, Vildagliptin
von MSD und Saxagliptin (Onglyza™)
von
Bristol-Myers Squibb/AstraZeneca) in klinischen Studien überprüft.
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Die
Hersteller der beiden Substanzen heben insbesondere
hervor, dass die DPP-4-Hemmer, ähnlich wie die
GLP-1-Analoga, kaum Hypoglykämien (Unterzuckerungen)
verursachen und eine Gewichtsabnahme bewirken können.
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In
bisherigen Studien wurden die DPP-4-Hemmer als
Monotherapie oder als Kombinationstherapie mit
Metformin oder Pioglitazon
bei Patienten mit Diabetes Mellitus Typ 2 untersucht.
Dabei sollen die DPP-4-Hemmer den HbA1c-Wert umso stärker
senken, je schlechter die Blutzuckereinstellung ist
(im Durchschnitt um 1%).
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Datum: 12.03.04
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Nachtrag
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