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PAVK
entsteht häufig durch Gefäßverengung
(Arteriosklerose). Die Risikofaktoren für PAVK sind
ähnlich wie für Herzgefäßkrankheiten: Rauchen,
Diabetes, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung.
PAVK
wird nach vier Stadien eingeteilt. Claudicatio
intermittens (Schmerzen beim Gehen) fällt in Stadium
II, das weiter in IIa (Schmerzfreie Gehstrecke
>200m) und IIb (Schmerzfreie Gehstrecke <200m)
unterteilt wird.
In
den Leitlinien wird für Stadium-II neben Weglassen
von Risikofaktoren auch tägliches Gehtraining
empfohlen. Gehtraining wird als das wichtigste
Therapiemaßnahme in diesem Stadium bewertet. Aus
vielen Gründen jedoch sind nur
ca. 30% der Patienten in der Lage, eine aktive
Gehtraining zu betreiben. Daher spielen im Stadium-II
medikamentöse Therapie eine wichtige Rolle.
Zur
Basistherapie gehören hier auch das
Thrombozytenaggregationshemmer ASS (Aspirin) oder auch
Clopidogrel
(Plavix®). Als weitere medikamentöse Therapie in
diesem Stadium werden in Deutschland häufig
Rheologika (Besserung der Blut-Fließeigenschaften)
wie Pentoxifyllin (Trental®), oder auch gefäßerweiternde
Medikamente (vasoaktive Substanzen) eingesetzt.
Bei
der medikamentösen Therapie von PAVK wird für
Cilostazol (Pletal®) in der Leitline der
US-Fachgesellschaften 2005 eine
Level-A-Empfehlung (1) ausgesprochen. US-Experten
bewerten das in Deutschland am oft verordnete
Arzneimittel Pentoxifyllin (Trental®) nur als Mittel
der zweiten Wahl.
Die
Herstellerfirma Schwarz Pharma selbst betont, dass
Cilostazol (Pletal®) die Gehstrecke bei Claudicatio
intermittens fast verdoppeln soll.
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