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Neue
Medikamente 2007
Rufinamid
(Inovelon®) bei Kindern mit Epilepsie und
Lennox-Gastaut-Syndrom, 2007
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Schlüsselwörter: Anfall,
Krampanfall, Rufinamid, Inovelon, Kinder, Epilepsie und
Lennox-Gastaut-Syndrom, Kind, Verhaltensstörungen,
Valproinsäure, Lamictal, Medikament,
Arzneimittel, Therapie, Behandlung,
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Seit
Juni 2007 ist Rufinamid (Inovelon® von Eisai) zur Behandlung
von Patienten im Alter ab vier Jahren, die
unter dem Lennox-Gastaut-Syndrom leiden, in EU
zugelassen. Rufinamid (Inovelon®) ist die erste und
bisher einzige Arzneimittel, die durch die
Europäische Arzneimittelbehörde EMEA speziell für
diese Art der kindlichen Epilepsien zugelassen ist.
Rufinamid (Inovelon®) wird zusätzlich zur
Standardtherapie eingesetzt.
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Lennox-Gastaut-Syndrom
(LGS), auch als Lennox-Syndrom bekannt, ist eine
seltene und schwere Form von Epilepsie (Krampanfall).
Therapie
von LGS ist schwierig, es werden meist mehrere
Medikamente additiv eingesetzt, ohne dass sich damit
eine Anfallsfreiheit erreichen lässt. Am häufigsten
werden primär Valproinsäure (Orfiril®) und
zusätzlich Lamotrigin (Lamictal®) verwendet.
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Anwendung
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Rufinamid
(Inovelon®) ist angezeigt als Zusatztherapie zur
Behandlung von Anfällen bei Lennox-Gastaut-Syndrom
bei Patienten ab dem vierten Lebensjahr
(Fachinformation)
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Eigenschaften
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Rufinamid
ist chemisch mit Triazol-Antimykotika, die als
gemeinsames Merkmal ein Triazol-Ringstruktur
aufweisen, verwandt, und nicht mit anderen
Antiepileptika. Rufinamid entfaltet seine Wirkung
über die Natriumkanäle.
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Wirkung
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Rufinamid
(Inovelon®) habe in einer Placebo-kontrollierten
Studie signifikant die Anzahl der Anfälle reduziert
(3).
Die Optimale Therapie vom Lennox-Gastaut-Sydnrom
ist noch unklar (2). Langristiges Nutzen von Rufinamid
(Inovelon®) als Zusatztherapie muss in
Langzeit-Studien noch bestätigt werden.
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Nebenwirkungen
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Die
häufigsten Nebenwirkungen unter Rufinamid (Inovelon®)
sind Schläfrigkeit (Somnolenz) und Erbrechen (3).
Für
weitergehende Informationen über Nebenwirkungen,
Konraindikationen und Gegenanzeigen siehe
Fachinformation vom Pharmaunternehmen Eisai.
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Dosis:
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Die
Behandlung mit Rufinamid (Inovelon®) muss durch einen
Pädiater oder Neurologen eingeleitet werden, der
über Erfahrung in der Therapie von Epilepsien
verfügt.
Rufinamid
(Inovelon®) wird täglich 2x eingenommen. Die
Substanz ist mit Dosisstärken 100mg, 200 mg und
400 mg auf dem Markt. Die Dosierung muss nach Alter,
Gewicht, Zusatzmedikamente und Ansprechen angepasst
werden (Fachinformation).
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Literatur
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EMEA-Information
zur Rufinamid (Inovelon®)
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Cochrane-Review:
Treatment of Lennox-Gastaut syndrome. Cochrane
Database Syst Rev. 2003;(3):CD003277
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Zulassung
für Rufinamid bei Lennox-Gastaut Syndrom,
24.01.2007
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Datum: 27.07.2007
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Nachtrag
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