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Neue
Medikamente in Pipeline 2010
Multiple
Sklerose: Orale Medikamente Cladribin und Fingolimod (Gilenya®) zeigen
Wirkung, 21.01.2010
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Cladribin
und Fingolimod (Gilenya®): Zwei neuen Medikamente mit
unterschiedlichen entzündungshemmenden Wirkungen auf
das Immunsystem. Es sind drei aktuelle Studien über
Cladribin (1) und Fingolimod (2,3) in NEJM erschienen.
Aufgrund der starken Nebenwirkungen begutachtet die
amerikanische Zulassungsbehörde FDA die neuen
Wirkstoffe in dieser Indikation besonders skeptisch
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Studien-Bericht
über Cladribin und Fingolimod (Gilenya®) im Ärzteblatt
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"Cladribin
und Fingolimod (Gilenya®) sind die beiden ersten oral verfügbaren
Wirkstoffe, die das Fortschreiten der schubförmig
verlaufenden Multiplen Sklerose (RRMS) in klinischen
Studien verlangsamt haben. Fingolimod war im direkten
Vergleich sogar einer Interferon-Therapie überlegen.
Beide Wirkstoffe greifen jedoch tief in die
Immunabwehr ein und die Verlangsamung der
Krankheitsprogression könnte langfristig durch
erhebliche Risiken (vor allem Infektionsrisiken)
erkauft werden...
" Mehr
im Ärzteblatt..
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- Gavin
Giovannoni et al: Placebo-Controlled Trial of Oral
Cladribine for Relapsing Multiple Sclerosis. NEJM
2010; doi: 10.1056/NEJMoa0902533
- Ludwig
Kappos et al: Placebo-Controlled Trial of Oral
Fingolimod in Relapsing Multiple Sclerosis
FREEDOMS-Studie. NEJM 2010; doi:
10.1056/NEJMoa0909494
- Jeffrey
A. Cohen et al: Oral Fingolimod or Intramuscular
Interferon for Relapsing Multiple Sclerosis.
TRANSFORMS-Studie. NEJM 2010; doi:
10.1056/NEJMoa0907839
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Wir
werden über die Wirkung und Nebenwirkungen des neuen
Präparates nach einer Zulassung in Deutschland
ausführlicher informieren.
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Datum: 26.01.2010
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Nachtrag
zu
Fingolimod (Gilenya®)
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Gilenya: EKG-Kontrolle bereits vor Therapiebeginn,
20. 01.2012 |
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Fingolimod (Gilenya®) auch in
Deutschland für Multiple-Sklerose-Patienten seit
April 2011 auf dem Markt, 2011 |
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Zusammenfassende Bewertung 05/2011:
Gegenüber Plazebo und
gegenüber Betainterferon-1a-Präparat senkt
Fingolimod (Gilenya®) die Schubrate signifikant. -
Fingolimod (Gilenya) als Reservepräparat bei
schweren Verläufen, bei denen Beta-Interferone (Betaferon,
Rebif) und Glatiramerazetat (Copaxone) nicht wirksam
oder kontraindiziert sind - Das erhöhte
Infektionsrisiko unter Fingolimod (Gilenya)
besonders zu beachten.
Für vollständige
Auflistung der Nebenwirkungen,
Kontraindikationen und Gegenanzeigen siehe
Beipackzettel und
Fachinformation des Herstellers
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Vorläufige PZ-Bewertung: Sprunginnovation, 04/2011
"Mit Fingolimod kam im
April 2011 das erste peroral bioverfügbare
Medikament für Multiple-Sklerose-Patienten auf den
deutschen Markt (Gilenya® 0,5 mg Hartkapseln,
Novartis). Es ist ein selektives Immunsuppressivum
mit einem neuartigen Wirkmechanismus...."
(Quelle: Pharmazeutische Zeitung)
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Multiple Sklerose: Fingolimod (Gilenya®) auch in
Europa zugelassen, 24.01.2010
"Nach der
US-amerikanischen Arzneibehörde FDA hat jetzt auch
die europäische EMA den Wirkstoff Fingolimod (Gilenya)
zugelassen. Der Einsatz des ersten oral verfügbaren
MS-Medikaments wird jedoch auf wenige Patienten
begrenzt. Die Zulassung des ebenfalls oral
verfügbaren Wirkstoffs Cladribin wurde von der EMA
abgelehnt...." (Quelle: Ärzteblatt)
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Fingolimod (Gilenya®): Erstes orales
Multiple-Sklerose-Medikament in den USA zugelassen,
09/10
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Nachtrag zu
Cladribin |
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Multiple Sklerose: EMA lehnt orales Medikament ab
"Das Committee for
Medicinal Products for Human Use (CHMP) der
europäischen Zulassungsbehörde EMA hat die Zulassung
von Cladribin abgelehnt. Als Grund werden mehrere
Krebserkrankungen und eine Häufung von Lymphopenien
genannt...." (Quelle: Ärzteblatt)
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Schlüsselwörter:
Cladribin, gilenya, Fingolimod, MS, Multiple Sklerose:
orale Medikamente Laquinimod, Malaria,
Schmerztherapie, Marihuana, Droge, Schmerz,
Behandlung, Malariamittel, Therapie, tablette,
Schmerzen, Multiple Sklerose, Neuropathie, Drogen
Tetrahydrocannabinol, Medikament,
Arzneimittel, Therapie, Behandlung,
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