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DRG und Psychiatrie - Das neue Psych-Entgeltsystem in der Psychiatrie und Psychosomatik (PEPP) - Behandlungsgruppen im Psych-PV-Bereich

Die folgenden Informationen über Pauschalisierte Entgelte in Psychiatrie und Psychosomatik (PEPP) ohne Gewähr:

Hintergrundinformationen: Bisher hatten die psychiatrischen Krankenhäuser mit den Kassen auf Grundlage der Psychiatrie-Personalverordnung (Psych –PV) die Budgetvereinbarungen getroffen. Das soll sich ändern. 

Das neue Entgeltsystem für Psychiatrie wird derzeit entwickelt und soll ab dem Jahr 2013 eingeführt werden. Es sind zwei Optionsjahre bis 2015 geplant. Das bedeutet, dass die Krankenhäuser für den Einstieg in 2013, aber auch für 2014 oder 2015 optieren können. Die Optionen für die Einstiegsjahre sind mit verschiedenen Regelungen verknüpft.

Obwohl bisher die Rede von Psychiatrie-DRGs ist, sind aufgrund der kaum voraussehbaren Behandlungsdauer bei psychiatrischen Krankheiten zunächst die tagesbezogene Fallpauschalen (ebenfalls auf Grundlage der Psych-PV) geplant. 

 

Berechnungsgrundlage: Die Tagespauschalen sollen sich dann anhand der neu zu entwickelnden Behandlungsgruppen (ICD+OPS+Psych-PV-Behandlungsbereich) berechnen lassen. Damit sollen die Patienten aufgrund ihrer Krankheitsgruppe, Schweregrad Ihrer Krankheit und der durchgeführten psychiatrischen-OPS (Prozeduren)

eingestuft werden. 

In der Praxis wird dies  folgendes bedeuten: Das Krankenhaus wird pro Patient und pro Behandlungstag von den Krankenkassen eine tagesbezogene Fallpauschale bekommen, die Höhe der tagesbezogene Fallpauschale wird sich dann nach der Behandlungsgruppe (anstatt DRG-Gruppe) richten, in die sich der Patient groupen lässt.

 

Verweildauer: Bekanntlich gibt es bei den DRGs in der Somatik Obergrenzen für Krankenhausbehandlungstage, nach deren Überschreitung das Krankenhaus praktisch kein Geld bekommt. 

Im Unterschied zur Somatik sind bei den psychiatrischen Behandlungsgruppen zunächst keine Obergrenzen für Krankenhausbehandlungstage vorgesehen. 

Dafür sollen sich die Tagespauschalen in Allgemeinpsychiatrie und Suchtmedizin degressiv verhalten, dass heißt, je nach Tagespauschale-Gruppe werden. Zum Beispiel werden die  Vergütungen für die Tagespauschalen nach der ersten 7 Tagen und nochmals nach den ersten 14 Tagen  weniger werden, danach sollen die Vergütungen jedoch gleich bleiben. Dafür werden für jede Behandlungsgruppe die entsprechenden Relativgewichte vergeben (Siehe PEPP-Entgeltkatalog 2013)

--Wiederaufnahme-Regelung:  Derzeit ist des Weiteren eine Wiederaufnahmeregelung geplant. Wenn die Patienten z.B. innerhalb von 21 Tagen wieder aufgenommen werden, kommt es zu einer Fallzusammenführung, die Tagespauschalen verhalten sich je nach Verweildauer degressiv (geringere Vergütung).

 

Zukunft: Vermutlich wird es in Zukunft weiterhin bei psychiatrischen Krankheitsbildern wie Psychose, Depression kaum möglich sein, Obergrenzen der Therapie einzuführen. Bei Suchtkrankheiten ( Z.B. Alkoholentzugstherapie) wäre dies jedoch durchaus vorstellbar. 

Des Weiteren sei eine sektorenübergreifende Versorgung der Patienten gewünscht.

NACHTRAG
Die weitere Entwicklung des PSYCHIATRIE-ENTGELTSYSTEMS 2012 – DRG-Forum 03/2012 in Berlin – Siehe die Vortragsreihen Psych-Entgelt-I und II. Mehr...
Die weitere Entwicklung des PSYCHIATRIE-ENTGELTSYSTEMS 2011 – DRG-Forum 03/2011 in Berlin – Stand der Dinge. Mehr...
 
 

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Stand: 25. Mai 2013